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Münchhäuser Katze ist tot

Nach Schändung Münchhäuser Katze ist tot

Traurige Nachricht im Fall der geschändeten Münchhauser Katze: Das Tier ist inzwischen tot, „ob seinen Verletzungen erlegen oder von der Tierärztin eingeschläfert aufgrund der Schwere der Wunden, das weiß ich leider nicht“, erklärt Polizeisprecher Martin Ahlich. „Der öffentliche Druck ist enorm“, berichtet er, „hier brandet eine Welle der Entrüstung an.“

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In Münchhausen wurde eine Katze von Jugendlichen mit einer Latte geschlagen. Sie starb an ihren Verletzungen.

Quelle: Boris Roessler

Münchhausen. Ahlich berichtet auf Anfrage der OP über die aktuelle Entwicklung in dem Fall der Münchhäuser Katzenschänder. Dabei geht es um zwei Jugendliche, die dabei gesehen worden sind, wie sie ein unschuldiges Tier, offensichtlich zum Vergnügen, am vergangenen Samstag in der Talhäuser Straße in Münchhausen erst mit einem Motorroller anfuhren und dann mit einer Holzlatte schlugen.

Zeugen, die die Jugendlichen dabei gesehen, aber nicht erkannt haben, alarmierten die Polizei - und verwiesen auf ein Nummernschild mit einer Zahlenkombinationen 715, 751 oder einer ähnlichen Nummer. „Bislang gibt es keine zielführenden Hinweise auf die Täter, aber wir lassen nicht locker“, erklärt Ahlich und rät den Jugendlichen, sich zu stellen. „Die beiden jungen Männer können sich zumindest gewiss sein, dass die Ermittlungen laufen - und die Kollegen schauen ganz genau, um die Täter aus ihrer Anonymität zu holen.“

Indes lobte die Tierrechtsorganisation Peta vorgestern eine Belohnung über 1.000 Euro aus für stichhaltige Hinweise, die einer Ergreifung der Katzenschänder ermöglichen. „Auch, wenn das arme Tier jetzt nicht mehr lebt: Die Belohnung zahlen wir trotzdem, wenn wir einen Hinweis bekommen, der die Täter entlarvt“, betont Wolfgang Penzler, Tierschützer und heimischer Peta-Aktivist.

  • Hinweise nimmt die Polizei Marburg entgegen unter Telefon 06421/4060. Auch bei der Tierrechtsorganisation Peta können Zeugen sich melden: Mobiltelefon 01520/7373341 oder per E-Mail an info@peta.de

von Carina Becker

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