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Mittagstisch an der Lindenschule Cölbe kehrt zurück

Ab März Mittagstisch an der Lindenschule Cölbe kehrt zurück

Nach Querelen rund um die Finanzierung des Mittagstisches an der Lindenschule Cölbe und der Einstellung des Angebots zu den Sommerferien 2014 ist es dem Landkreis als Schulträger, dem Förderverein der Schule und der evangelischen Kirche gelungen, eine neue Regelung zu finden.

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Ab dem 15. März wird den Schülern der Lindenschule Cölbe wieder ein Mittagstisch angeboten.

Quelle: Britta Pedersen/dpa

Cölbe. Ab 15. März soll der Mittagstisch nun wieder in weitgehend gewohnter Form zum Angebot gehören. Das berichtete Cölbes Bürgermeister Volker Carle am Dienstagabend in der Gemeindevertretersitzung.

An der einstigen Regelung konnte die Schule nicht festhalten, weil die Gemeinde Cölbe aufgrund ihrer Finanznot zur Jahresmitte 2014 ihre jährliche Unterstützung von 1800 Euro für den Mittagstisch gestrichen hatte. Der Landkreis als Schulträger zahlte bisher ebenfalls 1800 Euro als Förderung für das Angebot – und er hat nun auch zugesagt, diese Summe weiterhin bereitzustellen. Dies berichtete Sabine Martin, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Lindenschule, gestern auf Nachfrage der OP.

Evangelische Kirche unterstützt Lindenschule stärker

Die evangelische Kirche, deren Kindergartenköchin auch für den Schulmittagstisch kocht, unterstützt die Lindenschule nun stärker als zuvor. Sie übernimmt die komplette Abrechnung des Essengelds, was zuvor der Förderverein als ehrenamtliche Aufgabe übernommen hatte. Zudem leistet die Kirche einen personellen Beitrag zum Eindecken des Mittagstisches und dem anschließenden Reinigen der Räume. Eine weitere Änderung: Für die Betreuung der bis zu 17 Kinder beim Mittagessen steht künftig nur noch eine Betreuungskraft zur Verfügung – vorher waren es zwei. „Diese Leistung wird also eingeschränkt – wie sich das entwickelt, müssen wir uns anschauen“, sagte Martin.

Die Essensqualität soll die gleiche sein wie zuvor – und auch am Preis der Gerichte ändert sich zunächst nichts. Allerdings wird die Kirche eventuell pro Mittagessen für die Abrechnung fünf Cent von den Eltern verlangen, „aber das steht noch nicht fest“, sagt Martin, die froh ist, „dass wir das Essen wieder anbieten können“.

von Carina Becker

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