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Mit Elan und Spaß in die nächste Amtszeit

Bürgermeisterwahl Mit Elan und Spaß in die nächste Amtszeit

„Ich habe einen der kreativsten Berufe, die es gibt“, sagt Manfred Apell und zeigt sich deshalb keineswegs amtsmüde, sondern hoch motiviert, noch einmal als Bürgermeister zu kandidieren.

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Manfred Apell (SPD) ist seit 1992 Bürgermeister der Gemeinde Lahntal. Am 11. September möchte er sich von den Wählern für weitere sechs Jahre im Amt bestätigen lassen.

Quelle: Privatfoto

Lahntal. Seit 1993 ist Manfred Apell Bürgermeister der Gemeinde Lahntal. Für ihn persönlich eine grandiose Zeit, weil er seinen beruflichen Traum leben durfte. Für die, die ihn gewählt und all die Zeit unterstützt haben, die Bestätigung, den richtigen Mann am richtigen Platz zu haben. Da zieht selbst die Opposition mit, die sicher hier und da Kritik geäußert hat, aber auch weiß, was Apell kann, was seine Verdienste sind. Und das wiegt mehr als auf Teufel komm raus einen Gegenkandidaten an ihn abprallen zu lassen. Keiner würde es Apell übel nehmen, wenn er sich jetzt auf ein anderes Leben außerhalb des Berufs vorbereiten würde.

Doch nur ein Blick auf seine Homepage reicht aus, um zu wissen, der Mann hat noch was vor, der ist Bürgermeister der Gemeinde Lahntal und er möchte es auch noch bleiben. Deshalb stellte er sich zur Wahl. Einmal mehr als „Platzhirsch“, sprich als Alleinkandidat.

In allen Ortsteilen für Gespräche zu haben

Das war schon 1998 bei seiner ersten Direktwahl so. Und 2004 sowie 2010 war es nicht anders. Jetzt also 2016 ein weiterer Wahlgang. Dafür hat Apell einen Wunsch. „Zuletzt war die Wahlbeteiligung nicht mehr so gut“, sagt er. Deshalb möchte er sich nochmal offensiv an die Wähler richten, ihr Votum am 11. September abzugeben.

So gibt es für alle Haushalte einen Flyer, „den ich auch persönlich verteilen möchte“. Apell weiß, dass es auch Leute gibt, die ihn nicht gut finden. „Das bringt meine Arbeit auch mit sich“, sagt er. Er geht davon aus, dass diese Menschen eher zur Wahl gehen, um mit „nein“ zu stimmen, was dann das Gesamtergebnis bei einer geringen Wahlbeteiligung stark beeinflussen würde.

Zweimal schaffte Apell mehr als 80 Prozent, zuletzt nur noch 71 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von etwas mehr als 37 Prozent. „Ich werde in allen Ortsteilen unterwegs sein und mit Leuten das Gespräch suchen. Dafür will er sich viel Zeit geben, insbesondere ab der zweiten Augusthälfte bis unmittelbar vor der Wahl.

Apell ist noch einer jener Bürgermeister im Landkreis, die ein Parteibuch haben. Er ist überzeugter Sozialdemokrat. „Das heißt aber nicht, dass ich die Augen vor guten Vorschlägen aus anderen Lagern verschließe.“

So sei er nicht gestrickt. Er sagt: „Wir haben hier in Lahntal ein gutes politisches Klima. Sind die Vorschläge gut, greife ich sie gerne auf, egal welche Fraktion sie gemacht hat. Das ist sicher auch meine Aufgabe als Bürgermeister.“ Mitte August wird Apell 65 Jahre alt. Na und? „Ich fühle mich wohl und würde meine Arbeit als Bürgermeister gerne noch weiterführen“, zeigt er sich entschlossen.

Er weiß, die Arbeit wird nie weniger, aber sie macht ihm weiterhin Spaß. Und in den nächsten Jahren kommt auf Lahntal auch noch einiges zu. Allein der Bau der neuen B 252 wird für Veränderungen sorgen, die politisch begleitet und gestaltet werden müssen, so Apell.

n Wer sich über Manfred Apell persönlich und über seine Arbeit informieren will, ist auch eingeladen, im Internet seiner Homepage einen Besuch abzustatten. Sie ist erreichbar unterwww.manfred-apell.de

von Götz Schaub

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