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Um sich über die Situation in Unterrosphe zu informieren, besuchten Wetters Bürgermeister Kai-Uwe Spanka, Stadtverordnete und Magistratsmitglieder im Rahmen einer Bürgerversammlung den Stadtteil Unterrosphe.

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Ortsbegehung in Unterrosphe: In der Straße „Am Hang“ beschweren sich manche Verkehrsteilnehmer über eine eingeschränkte Sicht.

Quelle: Sarah Stolle

Unterrosphe. Im Anschluss an die schon traditionell bei den Bürgerversammlungen angebotene Ortsbegehung konnten offene Fragen im Bürgerhaus geklärt werden. Zu bemängeln gab es einiges, wie sich beim Rundgang durch Unterrosphe feststellen ließ.

So ist eine Sanierung der Brücken am Bachweg und an der Rosphestraße dringend notwendig. „Die Brücke hier hat besonders unter einer vergangenen Verkehrsumleitung gelitten, da sie währenddessen auch von Schulbussen befahren werden musste“, sagte Ortsvorsteher Florian Lies bei der Begehung am Bachweg. „Beide Brückensanierungen sind im derzeitigen Haushaltsplan vorgesehen“, versicherte Bürgermeister Spanka.

Doch nicht nur die Brücken bedürfen einer Erneuerung. Marode Straßen sollten auch nicht mehr lange auf eine Sanierung warten müssen, wie sich bei der Begehung zeigte. Notwendig ist die Sanierung der Straßen „Am Hang“ und „Koppeweg“ sowie die Sanierung der Gabelung „Am Zeisenberg“.

„Die Vorplanung zur Sanierung des Koppewegs ist bereits erfolgt. Der Vorschlag ist, in einer Anwohnerversammlung Genaueres zu klären“ sagte Spanka. „Am Zeisenberg wäre die Idee, die Straße mithilfe des Dünnbettverfahrens zu asphaltieren. Es wäre gut, wenn wir beim nächsten Sanierungsverfahren dieser Art berücksichtigt werden würden“, sagte Lies.

Auch die Beschilderung lässt in Unterrosphe an manchen Stellen zu wünschen übrig. So machen es nicht nur sieben fehlende Straßenschilder, sondern auch fehlende Numerierungen an Häusern Notarzt und Co. schwer, schnell die richtige Adresse ausfindig zu machen, so der Ortsvorsteher. „Erstellt einen Plan, um welche Schilder es sich genau handelt, dann bestellen wir diese selbstverständlich“, war die Zusage Spankas.

In der Diskussion stellte sich heraus, dass die Ingenieur-Planungen zu Elektrik, Sanitär und Heizung im Rahmen des Kindergarten-Neubaus erfolgt sind und man wahrscheinlich schon bald in die Bauphase starten könne.

„Zur Nutzung des alten Kindergartens werden wir uns demnächst mit der Feuerwehr zusammensetzen. Denkbar wäre zudem die Errichtung von Wohnungen“, sagte der Bürgermeister. Weitere Themen waren die Sanierung des Zaunes am Friedhof und eines Balkens an der Friedhofshalle, welchen sich der Bauhof zunächst ansehen soll.

Zur Errichtung eines Multifunktionsplatzes im Bereich des Festplatzes sagte Lies: „Die geplanten Kosten sind noch zu hoch. Hier wird an einer Lösung gearbeitet. Denkbar wäre, mehr in Eigenleistung zu schaffen oder wir müssen schauen, wo man Abstriche machen kann.“ Generell wünscht man sich für die Zukunft mehr Unterstützung im Ort aus den Reihen der Bürger.

von Sarah Stolle

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