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Marode Stadthalle bewegt alle Parteien

Wetter Marode Stadthalle bewegt alle Parteien

Kommunalwahl in Wetter: OP-Fragen zu den drängendsten Investitionen in der Stadt und zu einem Bürgerbus-Angebot.

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Quelle: Archivbild

Wetter. Die Sprecher der fünf in der Stadt Wetter antretenden Parteien stellen sich den Fragen der OP.

Welches investorische Vorhaben hat für Sie in den nächsten fünf Jahren absolute Priorität?

Volker Drothler, CDU: Bevor eine neue Betreiberlösung für das Hallenbad gefunden wird, werden wir wieder einmal einige hunderttausend Euro in das Hallenbad investieren, um die Sanierungsfehler der Vergangenheit zu beheben und das Bad zu erhalten.

Die Stadthalle wird uns viel Geld kosten. Die Förderung alternativer Energieerzeugung und die Teilortsumgehung Wetter wird die Stadt fordern. Gemeindestraßen sind zu erhalten.

Harald Althaus, SPD: Mehrere, die wir uns hoffentlich leisten können:
– Dorferneuerung Treisbach
– Sanierung Schwimmbad Wetter
– Reparatur und Sanierung unserer Gemeindestraßen
– Bessere Anbindung der Stadtteile an Wetter und Wetter an Marburg
– Sanierung der Stadthalle Wetter

Insbesondere bei der Sanierung der Stadthalle ist es uns wichtig, dass die Bedürfnisse der Nutzer höchste Priorität haben.

Klaus Gerber, Grüne: Da gibt es gleich zwei Sanierungsvorhaben. Das Hallenbad, das erst vor 10 Jahren saniert, aber leider schlecht saniert wurde. Wie es dazu kommen konnte, sei mal dahin gestellt. Normal ist das jedenfalls nicht. Wir Grüne trugen jedenfalls damals nicht die kommunale Verantwortung dafür.

Es müsste parallel die Stadthalle saniert werden. Dafür haben wir Grüne uns ausgesprochen. Wegen des Bades können wir aber erst mal nur die notwendigsten Sanierungen angehen, z.B den Brandschutz. Bei neuen Krediten wird es sehr schwierig werden sie überhaupt genehmigt zu bekommen. Die Finanzen müssen hierbei stimmen.

Stefan Ronzheimer, FDP: Die wichtigsten Investitionen für die Stadt Wetter sind zunächst die Sanierung des Hallenbades und der Stadthalle. Hier gilt es zeitnah über ein Konzept zu beraten und zu beschließen. Diese Projekte sind gerade für den Schul- und Freizeitsport sowie die Vereine in Wetter sehr wichtig.

Als weitere Investition steht im Jahr 2012/13 die Einführung des Digitalfunks für alle Sicherheitskräfte im Landkreis und somit auch unserer Feuerwehr an. Diese Ausgabe lässt sich nicht verschieben.

Als äußerst wichtig betrachten wir ebenfalls die Investitionen in den Straßenbau bzw. die Sanierung der teilweise leider sehr maroden Innerortsstraßen.

Rüdiger Draheim, Linke: Priorität hat das mehrheitliche Interesse der in Wetter lebenden Menschen, entsprechend sind Investitionen zu lenken. In die Entscheidungen müssen Bürger so intensiv wie möglich einbezogen werden. Beteiligungsformen wie Bürgerpaneel und Planungszelle sind hierfür sinnvolle Organisationsformen.

Lehren aus den aktuellen Ereignissen ziehend sind alle Bestrebungen, die die Energieversorgung auf nachwachsende Energiequellen umstellen, zu unterstützen. Oberrosphe ist mit der genossenschaftlich organisierten Nahwärme ein gutes Vorbild für alle anderen Ortsteile. Die Linke setzt sich ein für die stufenweise Sanierung von Schwimmbad und Stadthalle.

Mehr hierzu lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe der OP.

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