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Lieder „zwischen Himmel und Erde“

Wetter Vokal Lieder „zwischen Himmel und Erde“

„Viele verachten die edele Musik“, heißt es in Johann Kaspar Bachofens bekanntem Madrigal. Zu den Musikverächtern gehörten die 250 Zuhörer sicher nicht, die der Einladung des Chorensembles „Wetter Vokal“ zum Konzert in der Stiftskirche unter dem Motto „Fein abgestimmt - Lieder zwischen Himmel und Erde“ gefolgt waren.

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„Wetter Vokal“ sang unter Leitung von Wolfgang Weiß Lieder von der Renaissance bis zur Romantik.

Quelle: Manfred Schubert

Wetter. Dennoch hörten sie gern die gesungene Warnung „Wer die Musik sein eigen nicht nennet, dem dringt kein Lichtstrahl in all seine Plage, der bleibet ein Narr bis ans Ende der Tage“, die die neun Frauen und drei Männer unter Leitung von Wolfgang Weiß vortrugen.

Und bedachten diese ebenso mit reichlich Applaus wie die kunstvollen Renaissance-Motetten von Orlando di Lasso und Hans Leo Haßler oder das heitere vierstimmige Madrigal „April is in my mistress face“ von Thomas Morley.

Nach zwei Konzerten in der St.-Bonifatius-Kirche in den beiden Vorjahren gelang es der Gruppe, die in den fünf Jahren ihres Bestehens zu einem eingespielten und offenbar nicht nur gesanglich gut harmonierendem Team zusammengewachsen ist, nun die Stiftskirche klangvoll zu erfüllen.

Unterstützung aus Amönau

Und auch für dieses 100-minütige Konzert hatte man sich Unterstützung geholt. Mit dem Gesangverein „Sängerlust“ Amönau trat ein weiterer Chor auf. Die je 18 Männer und Frauen unter Leitung von Ruslana Eidam präsentierten mit Stücken wie „Abendrot leuchtet“, dem irischen Reisesegen „May the road rise to meet you“ sehr hörenswerte Vorträge, die beim Publikum ebenfalls gut ankamen.

Zudem gab es drei Instrumentaleinlagen. Annika Gerke und Gertraud Reitz, Musikerinnen der Stadtkapelle Wetter, brachten unter anderem als Querflöten-Duo die Bach-Choräle zu Gehör, an der kleinen Orgel begleitet von Wolfgang Weiß.

von Manfred Schubert

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