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Zwei Gerätehäuser oder eins?

Neubauten für die Feuerwehr Zwei Gerätehäuser oder eins?

Über kurz oder lang steht in Lahntal eine weitere kostenintensive Entscheidung an. Es geht um die Zukunft der Feuerwehrgerätehäuser in Caldern und Sterzhausen.

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Ob für die Feuerwehr Caldern am jetzigen Standort neu investiert wird, ist ungewiss. Dass sie ein modernes Gerätehaus benötigt, ist hingegen unstrittig.

Quelle: Thorsten Richter

Sterzhausen. Im Juli war die Unfallkasse Hessen in Lahntal dienstlich zu Gast und sah sich die Feuerwehrgerätehäuser in Caldern und Sterzhausen an. „Ich will nicht sagen, dass das Ergebnis katastrophal war, aber wir werden uns mit dem Ergebnis auseinandersetzen und Entscheidungen treffen müssen“, sagte Lahntals Bürgermeister Manfred Apell während der jüngsten Gemeindevertretersitzung in Sterzhausen. Und er machte deutlich, dass es ­eine „teure Angelegenheit wird“.

Aber im Sinne der Feuerwehr und der Mitglieder der Einsatzabteilungen der beiden Wehren, werde man es auch nicht auf die lange Bank schieben. Immerhin muss eine Grundsatzentscheidung her. Sollen die Wehren ein gemeinsames Domizil nutzen wie Goßfelden, Sarnau und Göttingen oder sollen sie jeweils für sich bleiben? So oder so geht Apell von Neubauten aus. Wenn es ein gemeinsames Domizil sein soll, dann muss es natürlich irgendwo zwischen den beiden Orten, an der B 62 liegen. „Der Gemeindevorstand prüft derzeit mögliche Standorte und hat Hessen Mobil angefragt, welcher Standort seitens der ­Behörde genehmigungsfähig ist“, informierte Apell.

Apell befürwortet einen gemeinsamen Standort

Diese Vorprüfung sei keine Entscheidung, sondern konkretisiere nur, was überhaupt an der B 62 möglich ist. Apell versicherte, dass die Wehren aus Caldern und Sterzhausen mit eingebunden sind. Das bestätigte auch Lahntals Gemeindebrandinspektor Thomas Rößer, der ja Mitglied des Parlaments ist.

Der Bürgermeister legte dar, dass die Wehren nach ersten Gesprächen gerne getrennte­ Feuerwehrgerätehäuser hätten,­ aber auch Verständnis für Überlegungen bezüglich eines­ ­gemeinsamen Gerätehauses­ ­haben. Als Kämmerer der ­Gemeinde favorisiert Apell ­einen gemeinsamen Standort. Er versprach, die Gemeindevertretung über den Fortgang der Gespräche und Prüfungen zu unterrichten.

von Götz Schaub

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