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Neuer Stützpunkt für die Feuerwehr

Neubau an der Lahnbrücke Neuer Stützpunkt für die Feuerwehr

Nach Göttingen, Sarnau und Goßfelden sollen zwei weitere Wehren einen neuen Stützpunkt bekommen. Bei einer Zusammenlegung wäre ein Neubau an der Lahnbrücke in Caldern möglich.

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Lahntal. Die Gemeinde Lahntal hat möglicherweise einen Standort für einen gemeinsamen Feuerwehrstützpunkt für Sterzhausen und Caldern gefunden. Beide Häuser in den Ortsteilen müssten modernisiert werden, um heutigen Vorschriften zu entsprechen, erklärte Bürgermeister Manfred Apell (SPD) im Gespräch mit dieser Zeitung. Ein neues Feuerwehrfahrzeug könnte beispielsweise in Sterzhausen nicht mehr untergebracht werden, weil neuere Fahrzeuge größer gebaut sind. Ob ein gemeinsamer Stützpunkt die Lösung sei, sei noch unklar.

In Caldern steht Grundstück zum Verkauf

Ein Standort dafür könnte das Grundstück „An der Lahnbrücke“ in Caldern sein, auf dem bisher ein Recyclingbetrieb für Altreifen ansässig war. Denn in einem Dringlichkeitsantrag, der auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung abgestimmt wurde, heißt es, die Fläche stehe zum Verkauf. Bisher seien die Gespräche mit dem Eigentümer noch zu keinem Ergebnis gekommen. Aber um sich das Vorrecht zu sichern, beschloss das Gremium eine Veränderungssperre. So dürfen dort in den kommenden zwei Jahren keine anderen Bauvorhaben genehmigt werden, die den öffentlichen Belangen widersprechen. Bauliche Anlagen dürfen nicht beseitigt, auch erhebliche Veränderungen, die normalerweise nicht zustimmungspflichtig sind, nicht vorgenommen werden. Um einen möglichen Kauf vorzubereiten, beschloss die Gemeindevertretung zudem eine Änderung der Bauleitpläne.

Ob das Grundstück tatsächlich für einen Feuerwehrstützpunkt geeignet sei, müsse noch geprüft werden, so der Bürgermeister. Denn bei einem Hochwasser der angrenzenden Lahn wäre das Gebäude möglicherweise nicht mehr zugänglich, auch wenn die Fläche eigentlich nicht im Überschwemmungsgebiet liege. Mit dem Dringlichkeitsantrag habe sich die Gemeinde aber auch Einfluss auf die Entscheidung sichern wollen, was fortan mit dem Grundstück geschieht. „Wir wollen eine Nachnutzung, die für unsere Gesellschaft weniger gefährlich ist“, so Apell, der einen Brand des Reifenlagers fürchtet.

von Freya Altmüller

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