Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Kunsthandwerk und Streichelzoo

Fleckenbühler Ostermarkt Kunsthandwerk und Streichelzoo

Trotz des zeitgleich stattfindenden „Marburger Frühlings“ und recht kühlen Wetters war der Ostermarkt der Suchthilfeeinrichtung Hof Fleckenbühl mit etwa 1400 Gästen wieder gut besucht.

Voriger Artikel
Auto gerät unter Lastwagen
Nächster Artikel
Musik und Texte über Flucht und Heimat

Karin Wolf aus Oberrosphe (großes Foto) wurde beim Verkauf ihrer selbstgemachten Marmeladen von ihrer Enkelin Annika (10) unterstützt.

Quelle: Manfred Schubert

Schönstadt. An 42 über verschiedene Gebäude und im Freien verteilten Ständen gab es neben den hofeigenen Erzeugnissen der Töpferei und verschiedenen Speisen in gewohnter Bio-Qualität vielfältige Angebote von Ausstellern von außerhalb.

Darunter waren professionelle Kunsthandwerker wie Silber- und Bronzeschmied Thomas Eisermann aus Ober-Olm ebenso wie „Oma“ Karin Wolf aus Oberrosphe mit ihren Marmeladen und Gelees aus im Burgwald selbst gesammelten Beeren und Tannenspitzen. Und natürlich Anbieter von Osterschmuck in mannigfaltigen Ausführungen. Zudem gab es einen Trödelmarkt sowie einen Kinderbasar, den der Förderverein der Grundschule Schönstadt organisiert hatte.

42 Stände und 1400 Besucher: Das sind die nackten Zahlen zum Ostermarkt der Suchthilfeeinrichtung Hof Fleckbühl.

Zur Bildergalerie

Etliche Aussteller gehören schon lange zum Markt und haben treue Stammkundschaft. Zum Beispiel kam Birgitt Dreßler aus Fulda, wie jedes Jahr seit 1999, zum Stand von Brigitte Becker aus Roda, die traditionelle oberhessische Wachsbatikeier herstellt, um ein neues mit Jahreszahl versehenes Exemplar für ihre Sammlung auszuwählen.Besonders abwechslungsreich waren wieder die Angebote für Kinder. Vor der Töpferei konnten sie Stockbrote backen und zugleich dem Brennen von Raku-Keramik zuschauen.

Für die Kleinsten drehte sich in der Hofmitte ein nostalgisches Karussell, hinter den Ställen kletterten die Ziegen im Streichelzoo mit den Kindern um die Wette. Und auch ein Strohhaufen zum Hineinspringen brachte viel Spaß. Kreativ werden konnten die Kinder beim Filzkurs von Hella Barwe aus Obergrenzebach, und Hans Petri aus Steffenberg schenkte jedem Kind einen Holzhasen zum Aufstellen, den er vor ihren staunenden Augen flugs mit seiner Dekupiersäge ausschnitt. Aufwändiger als die in Serviettentechnik entstandenen Häschen sind seine Spielzeuge und Dekoartikel aus Fichtenholz gefertigt. Der „Renner“ bei ihm seien aber zurzeit Stelen mit „Willkommen“-Schriftzug und LED-Beleuchtung.

von Manfred Schubert

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr