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Kürbislampen und große Drachen

Kunsthandwerkermarkt Kürbislampen und große Drachen

Die vielfältigen kunsthandwerklichen Angebote zogen am Wochenende wieder ein interessiertes Publikum ins „Haus am Wollenberg“.

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Halloween naht. Passende dekorative Lampen hatte Sieglinde Kaletsch aus Lohra aus Kunststoffkugeln kreiert, die mit Strohseide beklebt waren.

Quelle: Manfred Schubert

Sterzhausen. „Der Markt ist hundertprozentig gelaufen. Das ganze Essen und die mehr als 100 von Mitgliedern, vor allem auch Eltern der Jugendspieler, gespendeten Kuchen, waren am Ende weg“, freute sich Organisator Norbert Riehl am Montag, als er eine Bilanz der beiden Veranstaltungstage zog.

Schon am Samstag seien trotz des wunderbaren Wetters, bei dem viele Menschen eher noch Gartenarbeiten erledigen oder spazieren gehen, 360 zahlende Besucher gekommen, gut 900 kamen am Sonntag.

Somit brachte auch die 13. Auflage des Kunsthandwerkermarkts den Veranstaltern vom Förderverein FSV Sterzhausen Glück und etwas Geld zur Förderung des Fußballsports in die Kasse. Sie hatten sich wieder viel Mühe gegeben und das „Haus am Wollenberg“ liebevoll herbstlich geschmückt. Zudem lockte auch das kulinarische Angebot, das diesmal neben dem traditionellen Heringssalat eine Herbstsuppe sowie Schweinebraten mit Knödeln und Rotkraut umfasste.

Im Zentrum standen die 36 Aussteller, die keine billige Massenware, sondern echte Handarbeit anbieten, was das Publikum in der Regel weiß und schätzt. Wie immer waren einige neue Anbieter dabei, aber auch die Stammaussteller bemühen sich, ihre Kunden jedes Jahr mit Neuem zu überraschen.

Wie zum Beispiel Sonja Groefsema-Thöne aus Karben, die schon zum achten Mal dabei war. Sie lässt sich immer andere, oft spaßige Tierfiguren aus Keramik einfallen.

Besonders liebevoll entwickelt sie ihre Drachen weiter. Mehrere Tage Arbeit und erfahrene Handwerkskunst erfordert es, so ein großes Ungetüm so aufzubauen, dass die Künstlerin zufrieden ist und es dann auch erfolgreich zu brennen.

Im Gegensatz dazu widmet sich Magdalene Lindauer aus Bad Laasphe sehr kleinen Dingen und winzigen Details. Erstmals bot sie ihre im Maßstab 1:12 selbst gefertigten Puppenstubenminiaturen in Sterzhausen an. Sogar winzige, mit echtem Tee gefüllte Beutelchen sind beispielsweise im Teesalon zu finden.

An etlichen Ständen gab es bereits Dekoratives für die (Vor-)Weihnachtszeit. Davor liegt noch das längst populär gewordene Halloween. Passende dekorative Lampen im Kürbis-Design hatte zum Beispiel Sieglinde Kaletsch aus Lohra aus mit Strohseide beklebten Kunststoffkugeln kreiert und zum Teil mit moderner LED-Beleuchtung ausgestattet.

Seine Handwerkskunst führte unter anderem der Thüringer Glasbläser Thomas Mückel vor. Und bei Gisela Otto aus Bad Vilbel konnten Besucher nicht nur zuschauen, sondern selbst Seidentücher marmorieren.

Laut Norbert Riehl seien die Aussteller am Marktende zufrieden gewesen. Bereits am schwächer besuchten Samstag hatte dies Petra Reitz aus Unterrosphe bestätigt, die Schmuck aus Edelsteinen nach Maß anfertigt und repariert sowie seit zwei Jahren auch Wachteleier aus eigener Zucht anbietet.

Sie hob positiv hervor: „Wenn nicht so viele Menschen kommen und sich durch die Gänge schieben, kann ich natürlich auch genauer beraten und intensivere Gespräche führen.“

von Manfred Schubert

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