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Oberrosphe

Kleine Paten für junges Obst

Beim Wiesenfest bekamen viele Obstbäume der Streuobstwiese zwischen Unterrosphe und Oberrosphe einen Baumpaten.
Das Foto zeigt Landrätin Kirsten Fründt (Vierte von rechts) mit den neuen Baumpaten der Streuobstwiese nebst Eltern, Omas und Opas.Foto: Heinz-Dieter Henkel

Das Foto zeigt Landrätin Kirsten Fründt (Vierte von rechts) mit den neuen Baumpaten der Streuobstwiese nebst Eltern, Omas und Opas.Foto: Heinz-Dieter Henkel

Oberrosphe. Am 5. November im Vorjahr hatten aktive Mitglieder der Aktionsgemeinschaft „Rettet den Burgwald“ dort auf einer Fläche von etwa einem Hektar eine neue Streuobstwiese angelegt. Von den 50 Bäumchen haben 49 den ersten Winter gut überstanden.

Da die Idee der Baumpaten zukunftsweisend sein soll, bekamen zunächst Jugendliche und Kinder, also die Kinder und Enkelkinder von Mitgliedern der Aktionsgemeinschaft, eine solche Patenschaft übertragen. Die neuen Baumpaten dürfen zukünftig den Ertrag der Obstbäume - Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen, Quitten oder Walnüsse - ernten, müssen sich aber auch um die Aufzucht und den Schnitt kümmern.

Viete ist mit fünf Monaten der jüngste Baumpate

Mit Nele und Kolja Specht bekamen zwei Kinder eine Patenschaft, die sich bereits an der Anpflanzung im Vorjahr beteiligt hatten. Jüngster Baumpate heißt Viete und ist erst fünf Monate alt.

Zum Wiesenfest hatten die Helfer zwei kleine Zelte aufgebaut. Diesmal nicht gegen den Regen, sondern zum Schutz vor der starken Sonneneinstrahlung. Und das war nötig, denn die meisten der 50 Besucher nutzten die Schattenspender und bedienten sich bei den kühlen Getränken.

Im Vorfeld konnten sich die neuen Baumpaten registrieren lassen und bekamen ein Namensschild aus Holz gefertigt, welches zum Fest an dem jeweils ausgesuchten Obstbaum angebracht wurde.

Zur Übergabe der offiziellen Patenschaftsurkunden war Landrätin Kirsten Fründt gekommen, die sich zuvor die Zeit genommen hatte und mit der Vereinsvorsitzenden Anne Archinal eine kleine Burgwaldwanderung absolvierte. Der Landkreis hatte sich mit etwa zwei Drittel der Kosten aus Mitteln der Ausgleichsabgabe an der neuen Streuobstwiese beteiligt.

Fründt betonte vor Übergabe der zahlreichen Urkunden die ökologische Bedeutung älterer Streuobstwiesen und meinte, dass die Neuanlage „Zum Wolfshain“ neben der Kreisstraße2 prima in die Landschaft passen würde.

von Heinz-Dieter Henkel


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