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Klaus Geßner gewinnt Kampfabstimmung

Versammlung der Lahntaler Wehren Klaus Geßner gewinnt Kampfabstimmung

Im vergangenen November hatte Bernd Felgenhauer, der seit 2010 stellvertretender Gemeindebrandinspektor war, seinen Rücktritt aus persönlichen Gründen angekündigt. Daher erfolgte jetzt eine Wahl.

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Beförderte und Geehrte: Gemeindebrandinspektor Thomas Rößer (von links), Meik Randausch, Klaus Geßner, Markus Rein, Dominik Vollmerhausen, Carolin Brössel, Peter Preuß, Fabian Schmidt, Bernd Felgenhauer, Leon Hammann, Noah Kieckhöfer, Philipp Hammann, Thomas Wörenkämper, Kreisbrandinspektor Lars Schäfer und Bürgermeister Manfred Apell.

Quelle: Manfred Schubert

Sterzhausen. Für das Amt kandidierten Thorsten Becker aus Caldern sowie Klaus Geßner aus Sterzhausen. 33 der 59 Wahlberechtigten, die an der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Lahntal im Haus am Wollenberg teilnahmen, stimmten für den 53-jährigen Geßner, 20 für Becker.

Nach der Vereidigung durch Bürgermeister Manfred Apell folgte die Verabschiedung Felgenhauers (Foto), für den es neben einem Präsentkorb und Gutscheingeschenk auch eine Ehrung gab. Kreisbrandinspektor Lars Schäfer überreichte ihm das Ehrenkreuz am Bande in Silber des Nassauischen Feuerwehrverbandes für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen und sagte: „Bernd Felgenhauer ist ein Kümmerer, er hat sich für die Jugendfeuerwehr eingesetzt und besonders bei der Ausbildung engagiert. Wir konnten uns immer aufeinander verlassen.“ Zehn Jahre lang war Felgenhauer Gemeindejugendfeuerwehrwart gewesen, bevor er stellvertretender Gemeindebrandinspektor und Fachgebietsleiter Ausbildung wurde.

Gemeindebrandinspektor Thomas Rößer berichtete den 70 Teilnehmern im Feuerwehrhaus, dass die Einsatzabteilung 118 Mitglieder, vier weniger als im Vorjahr, hat. 2016 gab es 58 Einsätze mit 120 Einsatzstunden.

15-mal ging es um Brandeinsätze

Darunter waren 15 Brandeinsätze sowie 32 technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen, Unterstützung von Rettungsdiensten, Amtshilfen, Hochwassern und Unwetter, Auslaufen von Betriebsstoffen und anderem, Hilfe beim Aufbau einer Zeltstadt für die ankommenden Flüchtlinge in Stadtallendorf, sowie elf Fehlalarme. Insgesamt 611 Personalstunden leisteten die Feuerwehrleute hierbei. Dazu kamen 731 Stunden bei Brandsicherheitsdiensten und 18 bei drei Brandschutzerziehungen.

Bei der Ausbildung vor Ort kamen weitere 3175 Stunden zusammen und beim Besuch von 27 Lehrgängen 1089 Stunden. Zu diesen 5624 ehrenamtlichen Stunden im Dienst der Allgemeinheit kämen unzählige weitere für die Vorbereitung von Übungsstunden, Jugendbetreuung, Reparaturen, Wartungen und mehr hinzu, betonte Rößer.

Bürgermeister Manfred Apell wies auf die kommenden Sicherheitsprüfungen der Feuerwehrhäuser hin und dass Sterzhausen und Caldern dabei wohl „nicht so gut aussehen“ werden. Das Problem der Gefährdung durch Abgase gebe es hessenweit öfters. Die Prüfungsergebnisse werden in die Diskussion um Ersatz für diese Gebäude einfließen, welcher finanziell schwer falle, aber notwendig sei. Wie wichtig eine gut funktionierende Feuerwehr sei, habe man vor einigen Tagen beim Brand in Kernbach gesehen, bei dem an einem normalen Donnerstagnachmittag mehr als 20 Feuerwehrleute sowie Kameraden aus Wetter halfen.

Mit der Ankündigung der kommenden Frühjahrsübung und der Vorstellung des neuen, am 9. März abgeholten Löschfahrzeugs wolle er Bürger ansprechen, die nicht so nahe an der Feuerwehr seien. Gemeindejugendfeuerwehrwart Thorsten Becker berichtete, dass nach acht Ein- und vier Austritten sowie einer Übernahme in die Einsatzabteilung 25 Jungen und sieben Mädchen den vier Jugendfeuerwehren angehörten. Je 49 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und allgemeine Jugendarbeit wurden angeboten, die Jugendwarte leisteten dafür 100 Stunden. In der Bambinifeuerwehr sind zurzeit sechs Kinder, die sich jeden dritten Samstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr treffen.

Erstmals überreichte Kreisjugendfeuerwehrwartin Karina Gottschalk während der Jahreshauptversammlung Jugendflammen der Stufen drei und eins an Mitglieder der Jugendfeuerwehr Sterzhausen.

Ehrungen und Beförderungen

Weitere Ehrungen: Das Silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande für eine Dienstzeit von 25 Jahren in der Einsatzabteilung überreichte Kreisbrandinspektor Lars Schäfer an Sven Laukel, Peter Preuß, Meik Randausch, Markus Rein und Dominik Vollmerhausen.

Beförderungen: Zum Löschmeister: Matthias Felgenhauer, Caldern; zum Hauptfeuerwehrmann: Noah Kieckhöfer, Caldern; zur Oberfeuerwehrfrau: Carolin Brössel, Sarnau/Göttingen; zum Oberfeuerwehrmann: Arend Benthien und Marek Walther, Caldern; zur Feuerwehrfrau: Fabienne Naumann, Sterzhausen; zum Feuerwehrmann: Leon Hammann und Philipp Hammann, Goßfelden, Fabian Schmidt, Sterzhausen und Thomas Wörenkämper, Caldern.

von Manfred Schubert

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