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Kiga-Öffnungszeiten werden erweitert

Parlament Cölbe Kiga-Öffnungszeiten werden erweitert

Neues Gebäude, neue Betreuungszeiten. Wenn der gemeindliche Kindergarten Löwenzahn ins Herz von Cölbe umzieht, ist eine Betreuung von 7 bis 17 Uhr möglich.

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Das Hinweisschild auf den Gemeindekindergarten „Löwenzahn“ wird ab August an diesem Mast nicht mehr gelten. Dann nämlich ist der Kindergarten umgezogen.

Quelle: Thorsten Richter

Cölbe. Die Gemeinde Cölbe modernisiert nicht nur das Gebäudeangebot, sondern auch die Rahmenangebote bei der Betreuung. So können Kinder von 7 bis 17 Uhr betreut werden. Dafür steigen die Gebühren bei der Regelbetreuung, Mittagsbetreuung und Ganztagsbetreuung nach dem Solidaritätsprinzip um jeweils zehn Euro. Bürgermeister Volker Carle führte in der Sitzung der Gemeindevertreter am Montagabend in Schönstadt aus, dass sich die Gebühr für die Betreuung unter Dreijähriger für die Eltern deutlich verringere, weil sie nun einen gesetzlichen Anspruch auf diese Betreuung haben. Carle sieht von daher keinen Grund mehr, die bisher freiwillige Betreuung von U-3-Kindern aufgrund von Mehraufwand in der Betreuung auf dem hohen Niveau zu belassen. Bisher kostet eine Ganztagsbetreuung 252 Euro im Monat. Künftig wird sie 205 Euro kosten.

Bei einer Enthaltung aus Reihen der CDU-Fraktion wurden die Satzung und die Gebührensatzung gültig ab dem neuen Kindergartenjahr, das am 1. August beginnt, beschlossen.

Vor dem Entsiegeln bitte mit der Gemeinde reden

Rückwirkend zum 1. Januar tritt nun in Cölbe die Neufassung der Entwässerungssatzung in Kraft. Danach wird für das Einleiten von Niederschlagswasser in die Kanalisation eine Gebühr von 0,60 Euro pro Quadratmeter versiegelter Fläche fällig. Schmutzwasser schlägt mit 2,43 Euro pro Kubikmeter zu Buche.

Dr. Jürgen Bunde von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen machte auch darauf aufmerksam, dass die Bürger es mitunter selbst in der Hand haben, durch Entsiegelung von Flächen Einfluss auf die zu zahlende Gebühr für Niederschlagswasser zu nehmen. Dies bejahte auch Bürgermeister Volker Carle wies aber ganz deutlich auch darauf hin, dass es angeraten sei vor jedem Entsiegelungseingriff die Gemeinde zu kontaktieren, um die Sinnhaftigkeit des Vorhabens zu besprechen.

„Es macht keinen Sinn, etwas zu entsiegeln, wenn dann die zugeführte Wassermenge auf dem eigenen Grundstück nicht versickern kann“, sagte Carle. Keinesfalls würde eine Entsiegelung anerkannt, die nur dazu führt, dass das Wasser auf andere Grundstücke gelangt oder über die Straße abgeführt wird, wo es über kurz oder lang auch wieder in die Kanalisation fließt.

Grundsätzlich sind die Cölber Gemeindevertreter sehr darüber erfreut, dass die Kommunen Wetter und Lahntal sowie die Stadtwerke Marburg der Gemeinde Cölbe eine Beteiligung am Projekt „Windpark Wollenberg“ möglich machen wollen. Diese Chance wollen sich die Cölber auch nicht vergeben. Heinz Wilhelm Wasmuth, Vorsitzender der Bürgerliste, erinnerte allerdings auch daran, dass noch „große Brocken“ auf den Haushalt zukommen können, wenn sich die Gemeinde dazu entschließen sollte, das Strom- und oder das Gasnetz wieder zurückzukaufen.

Die Beteiligung am Windparkprojekt bedingt eine Kapitaleinlage in Höhe von 600000 Euro. Die Gemeindevertretung beabsichtigt, diese Mittel in den Haushaltsplan 2014 einzustellen - so es denn geht. Laut Beschluss möchte sich die Kommune gerne mit zehn Prozent an der noch zu gründenden „Gemeinschaftswindpark Wollenberg GmbH&Co. KG“ beteiligen. Auch unterstützt sie die Gründung einer Bürgergenossenschaft, die sich an dem Projekt beteiligen soll.

von Götz Schaub

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