Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Kerzen, Kunst und Kunsthandwerk

Hof Fleckenbühl Kerzen, Kunst und Kunsthandwerk

48 Künstler und Kunsthandwerker, darunter 13 Verkäufer, die zum ersten Mal auf diesem Markt waren, boten Dekoratives für die Adventszeit und allerlei Geschenkideen zu Weihnachten an.

Voriger Artikel
Von Töpferwaren bis zu Gemälden
Nächster Artikel
Urteil gilt: Unfallfahrer muss zahlen

Detlef Menzner aus Melsungen zeigte diesen Besuchern aus Oberrosphe, wie er seinen Schmuck aus Edelhölzern und anderen Naturmaterialien wie Baumzapfen herstellt.

Quelle: Manfred Schubert

Schönstadt. Der große Weihnachtsmarkt auf Hof Fleckenbühl war am Sonntag ein Publikumsmagnet. Trotz gelegentlichen Nieselregens kamen mehr als 2000 Besucher.

Gestecke, Gehäkeltes, Gestricktes und Genähtes, Krippen und Kränze, Töpferwaren und Textilien, selbst gemachte Marmeladen und Honig vom Imker, ein Flohmarkt sowie das beliebte reichhaltige Angebot an Kuchen, Waffeln und warmen Speisen in Öko-Qualität vom Hof Fleckenbühl boten Anreiz zum ausführlichen Stöbern und Genießen.

Einigen Handwerkern konnte man bei der Arbeit zusehen. Am Stand der Familie Wagner-Garber aus Laisa gab es Schalen, Brettchen, Untersetzer und Kerzenhalter aus heimischen Laubhölzern. Ragnar Wagner führte das Drechseln von Kreiseln vor.

Nur einige Meter weiter zeigte Detlef Menzner aus Melsungen, wie er aus dem gleichen Naturwerkstoff seinen Schmuck aus Edelhölzern und Baumzapfen herstellt.

Wunderschön gemusterte Anhänger macht Menzner aus Kiefernzapfen. Man sieht ihnen nicht an, dass sich der Herstellungsprozess über zwei Monate hinzieht. „Ich bin zum zweiten Mal hier. Es ist ein sehr schöner Markt, gut organisiert, mit einer schönen Auswahl interessanter Stände“, lobte er.

Erstmals wurde die Festhalle des Hofs für einen Kunst-Basar genutzt. Ingrid Kaftan, Vorstandsmitglied auf Hof Fleckenbühl, bot dort ihre von Motiven wie Techniken her sehr vielfältigen und interessanten Arbeiten an. Darunter waren Zeichnungen, Radierungen, Lithografien, mit Hilfe einer umgebauten alten Wäschemangel hergestellte Blinddrucke und Fotografien.

In der gleichen Halle konnten Kinder sich in Enkaustik, dem Malen mit heißem Wachs, ausprobieren, außerdem wurde Tee angeboten.

Besonderen Spaß hatten die Kinder daran, am Stand der Bettina-von-Arnim-Schule selber Kerzen zu ziehen.

Für die Kleinsten drehte sich auf dem Hof ein Kinderkarussell, man konnte unter freiem Himmel Stockbrote am Feuer backen oder in der urigen Jurte am Lagerfeuer sitzen und heiße Maronen genießen.

von Manfred Schubert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nordkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr