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Jörg Block bleibt Ortsvorsteher

Ortsbeirat Bürgeln Jörg Block bleibt Ortsvorsteher

Nach den Wahlen nahm der neue Ortsbeirat in Bürgeln direkt einige Projekte in die Hand, zum Beispiel die Planung einer Fußballgolfanlage in der Nähe des Sportplatzes.

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In der ersten Sitzung haben Ortsvorsteher Jörg Block (von links), Dr. Jens Ried, Christian Hölting, Achim Tobelander, Heinrich Friedrich, Ernst Fehler und Horst Vollmerhausen über die anstehenden Projekte besprochen.

Quelle: Elvira Rübeling

Bürgeln. Am Dienstagabend kamen die Mitglieder des Ortsbeirates Jörg Block (Grüne), Dr. Jens Ried (CDU), Christian Hölting (CDU), Achim Tobelander (Grüne), Heinrich Friedrich (SPD), Ernst Fehler (SPD) und Horst Vollmerhausen (SPD) zur ersten Sitzung der Legislaturperiode zusammen.

Bevor das Team seine Arbeit offiziell aufnahm, wurde Jörg Block als Ortsvorsteher einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ernst Fehler übernimmt die Position des stellvertretenden Vorsitzenden und Dr. Jens Ried die des Schriftführers.

Müllsammelaktion am 16. April

Im Anschluss stellte Block die geplanten Objekte vor, mit denen sich der Ortsbeirat unter anderem in Kürze beschäftigen wird: die Planung des traditionellen Rotweinlaufes, eine Konzepterstellung für die künftige Nutzung der neuen Räume des Heimatmuseums, die Müllsammelaktion am 16. April und das Setzen der „Stolpersteine“ am 3. Mai.

Des Weiteren wird das Gremium über die geplante Einrichtung eines Fußballgolfplatzes in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes abstimmen. Das infrage kommende Gelände ist  derzeit noch verpachtet. Daher steht die Angelegenheit frühestens in der nächsten Sitzung am 12. Mai zur Diskussion.

Genug Wohnraum in der Gemeinde

Der Ortsbeirat stehe für die Menschen Vorort und besitze, obwohl an höherer Stelle entschieden werde, ein sogenanntes „Anhörungsrecht“. „Danach haben wir meistens unsere Entscheidungen getroffen“, sagte Bürgermeister Volker Carle, der ebenfalls an der Sitzung teilnahm. Er nahm unter anderem auch zur Flüchtlingsfrage Stellung, die die Bürger in der Gemeinde im vergangenen Jahr sehr beschäftigt hatte. Da in Cölbe derzeit genug Wohnraum zur Verfügung stehe, seien die Bauprojekte zunächst gestoppt worden.

In diesem Zusammenhang warf Ortsbeiratsmitglied Horst Vollmerhausen die Frage nach der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses (DGH) auf. An die in der Vergangenheit angedachte Lösung, die mit einer Aufstockung des DGHs zwecks Wohnraumbeschaffung verbunden war, sollte möglicherweise eine Dachsanierung verknüpft werden. Carle zeigte Verständnis und äußerte, dass obwohl hinsichtlich des undichten Daches und der Schäden im Innern des DGHs dringender Handlungsbedarf bestehe, eine Sanierung in 2016 vermutlich nicht zu schultern sei.

von Elvira Rübeling

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