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Die Burschen von morgen sind bereit

Jahreshauptversammlung des Grenzgangvereins Die Burschen von morgen sind bereit

2020 steht das nächste Grenzgangfest in Wollmar an. Die neuen Grenzgangburschen stellten sich vor, auch mit der Besetzung der neun Ausschüsse, die das Fest organisieren, wurde begonnen.

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Die neuen Grenzgangburschen: Johannes Seipp (von links), Michel Seipp, Moritz Knörr, Tobias Müller, Tom Reitter, Jonas Morawa, Scott Uthe und Lukas Seipp.

Quelle: Manfred Schubert

Wollmar. Langsam, aber sicher geht es los mit der Arbeit. Zwar sind es noch über drei Jahre bis zum Grenzgangfest 2020, doch beispielsweise Verträge mit dem Festwirt und den Musikkapellen brauchen eine lange Vorlaufzeit, betonte Schriftführerin Claudia Henseling, als sie während der Jahreshauptversammlung des Grenzgangvereins im Heim des Kleintierzuchtvereins die neun Festausschüsse vorstellte.

Zu den Ausschüssen für Festzug, Festwirt, Musik, Werbung, Grenzgangreiter, Dorfschmückung, Finanzen und Festschrift ist einer neu hinzugekommen. Dieser soll sich speziell um Angebote für Kinder kümmern.

Eine wichtige Gruppe steht bereits fest: die acht neuen Grenzgangburschen. Manuel Kahler dankte im Namen der Grenzgangburschen des vergangenen Festes dafür, dass sie diese ehrenvolle Aufgabe sieben Jahre lang ausüben durften und dabei von den alten Grenzgangburschen, dem Verein und ihren Eltern unterstützt worden waren. Gemäß dem Brauch hatten sie vier neue Burschen ausgesucht, die wiederum vier weitere wählten, mit denen sie diese Aufgabe gemeinsam übernehmen wollen. Die 100 Versammlungsteilnehmer bestätigten einstimmig die vorgeschlagenen neuen Grenzgangburschen: Moritz Knörr, Jonas Morawa, Tobias Müller, Tom Reitter, Johannes Seipp, Lukas Seipp, Michel Seipp und Scott Uthe.

"Burschen sind Aushängeschild für Wollmar"

Der Vorsitzende Klaus-Peter Fett betonte: „Die Grenzgangburschen sind Aushängeschilder für Wollmar, die Gemeinde Münchhausen und über den Landkreis hinaus“, betonte er. Die Burschen kümmern sich vor dem Grenzgangfest um die Pflege der Grenzsteine und Wege, die beim Grenzgang begangen werden, bauen Brücken und Stege über Geländehindernisse, repräsentieren Wollmar bei anderen Grenzgängen und ähnlichen historischen Festen der Nachbargemeinden, tragen die Vereinsfahne bei Festumzügen und unterstützen Aktionen des Grenzgangvereins.

Während der Grenzbegehung führen sie die Grenzgänger an und geben das Marschtempo vor, heben ausgewählte Personen auf die Grenzsteine, steuern den zeitlichen Ablauf der Frühstücksplatzaufenthalte und repräsentieren den Grenzgangverein. Während des Festes im Dorf sind sie Ansprechpartner für Gäste.

Ein „kleiner Grenzgang“ steht bereits in diesem Jahr auf dem Programm, gab Klaus-Peter Fett bekannt. Am 2. September feiert der Grenzgangverein sein 40-jähriges Bestehen, bei gutem Wetter soll es am Frühstücksplatz Gellersborn stattfinden.

Schließlich wies Klaus-Peter Fett auf die 2018 anstehenden Vorstandswahlen hin. Zwar habe er sich fest vorgenommen, als Vorsitzender aufzuhören und schriftlich niedergelegt, dass sein Amt zur Verfügung stehe, jedoch sei es schwierig, einen Nachfolger zu finden. Falls niemand dafür kandidiere, werde er noch bis über den Grenzgang 2020 zur Verfügung stehen, kündigte Fett an. „Wir wollen unsere Tradition möglichst lange aufrechterhalten. Das geht nur, wenn sie in den Familien weiter gepflegt und gelebt wird, auch wenn das mit 19 Vereinen schwierig ist. Es ist schön, wenn man weiß, dass es in den Vereinen und privat ein Zusammengehörigkeitsgefühl gibt“, sagte er.

  • Termine: 25. Burgwalder Grenzgang am 26. August, 40-jähriges Bestehen am 2. September, Treffen der Grenzgang-Vorstände am 30. September.
Ehrungen
Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit: Walter Koch, Gabi Koch, Gertraude Seipp, Jörg Seipp und Andreas Zimmermann.

von Manfred Schubert

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