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In Unterrosphe ist noch einiges zu tun

Bürgerversammlung In Unterrosphe ist noch einiges zu tun

Eine Reihe von Mängeln vom maroden Zaun bis zur Gefahrenstelle an der Hauptstraße kamen bei der Bürgerversammlung in Unterrosphe zur Sprache.

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Bei der Ortsbegehung in Unterrosphe ging es unter anderem um den Einmündungsbereich Ecke Kreisstraße/Sportplatzstraße.

Quelle: Elvira Rübeling

Wetter. Knapp 20 Personen kamen am Dienstagabend zur Bürgerversammlung in Unterrosphe. Größtenteils waren es Vertreter der Kommunalpolitik wie Bürgermeister Kai-Uwe Spanka und Stadtverordnete der Stadt Wetter, Ortsvorsteher Florian Lies und Ortsbeiratsmitglieder aus Unterrosphe. Bürger fehlten dagegen bis auf wenige Ausnahmen.

Auf dem Weg durch das Dorf verschafften sich alle Beteiligten zunächst einen Überblick über die aktuellen Probleme, die später im Bürgerhaus erörtert wurden. Die Kreuzung der beiden Straßen, die an der Ecke Sportplatzstraße in die Kreisstraße einmünden sind nach Angaben von Ortsvorsteher Florian Lies ein Gefahrenpunkt, vor allem, wenn Verkehrsteilnehmer auf der Kreisstraße die vorgeschriebene Geschwindigkeit nicht einhalten. Des Weiteren bereitet seit Jahren die inzwischen sehr marode gewordene Brücke über die Rosphe in der Sportplatzstraße sowie der dichte Uferbewuchs des Baches große Sorgen - nicht zuletzt hinsichtlich der Hochwassergefahr.

Ein paar Meter weiter am Festplatz konnten Florian Lies und Bürgermeister Kai-Uwe Spanka die erfreuliche Mitteilung machen, dass dieser Platz im Zuge der Dorferneuerung zu einem Multifunktionsplatz umgebaut werden soll.

Am Wasserspielplatz, der vom Regenbogenverein betreut wird, steht dringend die Freilegung des Grabens an. Darüber informierte der Ortsvorsteher das Gremium, bevor es zum Friedhof weiterging.

Dort machte eine Unterrospherin auf die Gefahren für ältere Mitbürger insbesondere im Winter aufmerksam. Sie beanstandete, dass ein Handlauf sowohl auf dem steil ansteigenden Wegstück, das zwischen zwei Hecken zum Friedhofseingang führt und auf dem Weg hinauf zur Friedhofskapelle fehle.

Außerdem wurde ein maroder Holzzaun vor der Kapelle am Wegrand und neben der Wasserzapfstelle moniert. Bürgermeister Kai-Uwe Spanka riet dazu, „darüber den Friedhofsausschuss, der sich sowohl aus kirchlichen als auch städtischen Vertretern zusammensetzt, zu informieren“. Diese Beanstandungen, wie auch die zurzeit „völlig an der falschen Stelle“ stehenden Abfallcontainer, fielen in deren Zuständigkeitsbereich.

Abschließend wurden noch die marode obere Uferbefestigung am Bachweg, der brüchige Holzzaun und der öffentliche Spielplatz, dem die Schaukeln fehlen, besichtigt, bevor es zurück ins Bürgerhaus ging.

„In Unterrosphe gibt es derzeit am meisten zu tun“, räumte Bürgermeister Spanka ein. Aber: Das Blockheizkraftwerk (BHKW) stehe (die OP berichtete) und noch vor der Heizperiode sollen 25 Haushalte an das Nahwärmenetz Unterrosphe angeschlossen werden.

Die Stadtverordneten rieten, die Wünsche der Bürger, nachdem die Ortsbeiratsmitglieder mehrheitlich darüber abgestimmt haben, auf die Liste der jährlichen Bedarfsanmeldung an die Stadt Wetter zu setzen, damit sie innerhalb der im Haushalt zur Verfügung stehenden Mittel Berücksichtigung finden können.

von Elvira Rübeling

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