Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 5 ° Regen

Navigation:
In Lahntal läuft alles wie geschmiert

Feuerwehren In Lahntal läuft alles wie geschmiert

„In Lahntal läuft alles wie geschmiert“, fasste Kreisbrandinspektor Lars Schäfer die Situation der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Lahntal zusammen. Und meinte dies durchaus doppeldeutig.

Voriger Artikel
Angeblicher Exhibitionist freigesprochen
Nächster Artikel
Helmut Jesberg ist erstes Ehrenmitglied

Beförderungen: Hinten von links Kai Schneider, Yannik Klingelhöfer, Dennis Steinborn, Christopher Arnold, Marek Walther, Tjark Wörenkämper, Steffen Köster, Sicco Lauer und Timo Felgenhauer, vorne Bürgermeister Manfred Apell, Nico Pfeifer, Lukas Huber, Valentin Humpert, Marcus Ochs, Christoph Felgenhauer, Thorsten Becker, Bernd Felgenhauer, Dominik Riehl, der Gemeindevertretungsvorsitzende Dirk Geißler, Gemeindebrandinspektor Thomas Rößer und Kreisbrandinspektor Lars Schäfer.Foto: Manfred Schuber

Quelle: Manfred Schubert

Caldern. Von den Einsätzen des vergangenen Jahres bleibe vor allem der Unfall des mit Pflanzenöl beladenen Lasters bei Göttingen im Gedächtnis, der anschließend zu einem veritablen Streit zwischen Feuerwehrverband und Hessen Mobil über die Zuständigkeiten geführt hatte, so Schäfer bei der Veranstaltung, an der im Dorfgemeinschaftshaus Caldern am vergangenen Freitag 80 Personen teilnahmen.

Diesen und weitere 50 Einsätze, darunter 28 bei Bränden und 22 technische Hilfeleistungen, hatte Gemeindebrandinspektor Thomas Rößer zuvor während der Jahreshauptversammlung Revue passieren lassen.

Insgesamt dauerten diese 193 Stunden, wobei die Einsatzkräfte 2032 Personalstunden erbrachten, nahezu doppelt so viele wie 2012 bei der gleichen Zahl von Einsätzen. In der Ausbildung vor Ort kamen weitere 3131 Stunden zusammen, beim Besuch von 101 Lehrgängen 1898 Stunden. Zusammen sind dies 7061 Stunden im Dienst der Allgemeinheit, und das, ohne Vorbereitungen, Reparaturen, Wartungen, Jugendbetreuung und mehr mitzuzählen.

Den Einsatzabteilungen gehören 115 Personen an, zehn weniger als vor einem Jahr. Die Alters- und Ehrenabteilung wuchs um drei auf 29 Mitglieder, die Bambinifeuerwehr ebenfalls um drei auf neun Kinder.

Gemeindejugendfeuerwehrwart Thorsten Becker berichtete, dass drei Jugendliche im vergangenen Jahr in die Einsatzabteilungen übernommen wurden. Es habe sechs Neuzugänge, aber auch zehn Austritte gegeben. Als Grund gaben fünf Jugendliche „keine Lust mehr“ an, vier stärkere andere Interessen, einmal lag ein Wohnortwechsel vor. Am Jahresende gehörten 31 Jungen und neun Mädchen den Jugendfeuerwehren an. 179 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 100 Stunden allgemeine Jugendarbeit wurden angeboten, die Jugendwarte leisteten dafür 168 Stunden.

In diesem Jahr soll es eine kleine Nachwuchswerbekampagne geben. Becker appellierte an Alle, sich einzubringen: Mundpropaganda sei oft wirksamer als Plakate und Artikel.

nTermine: 29. März: Gemeinsame Frühjahrsübung der Lahntaler Feuerwehren; 17. Mai: Aktionstag 50 Jahre Hessische Jugendfeuerwehr im Gründungsort Marburg; 11. bis 13. Juli: Wochenende der Jugendfeuerwehr Lahntal im Stadtwald Marburg.

von Manfred Schubert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nordkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr