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Im Fasching tanzen auch die Fußballer

Karneval in Sterzhausen Im Fasching tanzen auch die Fußballer

Die Karnevalsparty in Sterzhausen richtete sich in diesem Jahr auch nach den Ausgeh-Gewohnheiten der jüngeren Narren.

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Die Fußballer vom FV Bracht bewiesen erneut, dass sie tanzen können. Die Jungs führten mit mehreren Kostümwechseln durch die „Vier Jahreszeiten“. Foto: Schubert

Quelle: Manfred Schubert

Sterzhausen. Der Trend zu einem kürzerem Tanz- und Showprogramm setzt sich beim Faschingstreiben des Fördervereins des FSV Sterzhausen fort. Das durchschnittlich recht junge Publikum pflegt zudem altersgemäß eher später aus dem Haus zu gehen, so dass es im „Haus am Wollenberg“ erst eine knappe halbe Stunde später statt Punkt 20.11 Uhr losging.

Seit Jahren fester Bestandteil des Sterzhäuser Faschings ist die Weidenhäuser Bürgergarde, die traditionsgemäß den Abend mit ihrem Gardemarsch eröffnete. Als „Kölsche Jungs“ führten sie ihren neuen Showtanz zu „Pirate“ von Kasalla auf und setzten mit ihrem Loblied auf die Weidenhäuser Fastnacht noch einen drauf.

Die Karnevalsparty in Sterzhausen richtete sich in diesem Jahr nach den Ausgeh-Gewohnheiten der jüngeren Narren. Etwa 500 Gäste kamen, um sich das Programm anzuschauen.

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An diesen ersten Stimmungshöhepunkt knüpften die nächsten Stammgäste aus dem Nachbarort an.

Die Frauengruppe der Karnevalsfreunde Michelbach, die Heppedenger, präsentierten ihren Showtanz unter dem Motto „Western“ zu einem flotten Medley aus modernen Country-Songs. Das brachte ihnen die erste „Rakete“ des Abends ein. Bei der Zugabe tanzten sogar die Pferde, drei Mädels in entsprechenden Kostümen. Die Aföller Tanzgarde erhielt für ihren dynamischen Gardetanz begeisterten Beifall. Sie trat ein zweites Mal auf und beschloss den Programmteil des Faschingstreibens mit ihrem Showtanz, der unter dem Motto „Es lebe der Sport“ unterhaltsam verschiedene Arten von Leibesübungen darstellte.

Die Fußballer vom FV Bracht zeigten erneut, dass sie außer kicken auch tanzen können. Die „Vier Jahreszeiten“ hieß es bei ihnen diesmal. Los ging es ganz klassisch im Ballettkleidchen, über „Alle Vögel sind schon da“ bis zu „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ im angedeuteten Männerballettstil, alles mit mehrfachen Kostümwechseln. Nach knapp eineinhalb Stunden übernahm die Sunset-Band die weitere Unterhaltung und die Gäste selbst die Bühne. Am Einlass herrschte zu der Zeit immer noch reger Andrang, so dass am Ende wieder geschätzte 500 Gäste gemeinsam gefeiert haben dürften.

von Manfred Schubert

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