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Hoffnung für die Oberndorfer Ortsdurchfahrt

Hauptstraße wird saniert Hoffnung für die Oberndorfer Ortsdurchfahrt

Gute Nachrichten hatte Bürgermeister Kai-Uwe Spanka im Gepäck. Und zur von Ortsvorsteher Bernd Blase relativ kurzfristig einberufenen Infoveranstaltung „Straßenbau“ kamen mehr Interessierte als erwartet.

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Schon im August 2011 wurde bei einer Ortsbegehung über die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Oberndorf beraten. Nun kommt Bewegung in die Sache.

Quelle: Michael Agricola

Oberndorf. Spanka kam auch ohne Umschweife direkt zum Thema und informierte die Bürger darüber, dass Hessen Mobil in den kommenden Jahren die Sanierung diverser Landesstraßen plane. Dabei wurden unter anderen auch die Landesstraße Wetter/Oberndorf und Wetter/Warzenbach sowie Wetter/Amönau und Wetter/Treisbach berücksichtigt. Die Planungen sollen im Jahr 2016 beginnen.

Für die 665 Meter lange Ortsdurchfahrt in Oberndorf, die sich in einem erbarmungswürdigen Zustand befindet, und die 1,5 Kilometer lange Landesstraße nach Warzenbach liegen die Planungen bereits vor. Jedoch seien darin die eventuell anfallenden, naturschutzrechtlichen Maßnahmen noch nicht berücksichtigt. Mit 920 000 Euro sei der Ausbau veranschlagt.

Vorab konnte Spanka schon die Aussage machen, dass nur die Gehwege/Bürgersteige auf die Anlieger in der Ortsdurchfahrt Oberndorf umgelegt werden sollen.

40 000 Euro Jahresbudget für Feldwege

Mit welchem Schlüssel die Berechnungen dann erfolgen werden, wie der Verlauf der gesamten Baumaßnahme im Detail aussieht und inwieweit die Anlieger von einem Mitspracherecht bei der Gestaltung der Gehwege Gebrauch machen können, darüber würden so frühzeitig wie nur möglich Informationsveranstaltungen in Oberndorf stattfinden, so Spanka. Solche Veranstaltungen seien auch für den Ausbau der Landstraße Wetter/Amönau und Wetter/Treisbach geplant.

In diesem Zusammenhang kamen die Anwohner auch auf die derzeitige Verkehrsbelastung in Oberndorf, die seit der Sperrung der Sackpfeife stark zugenommen habe, zu sprechen.

Spanka teilte mit, dass es das Ziel der Stadt Wetter sei, alle Querverbindungen, insbesondere Kreisstraßen und Ortsdurchfahrten, für den Schwerverkehr schließen zu wollen. Entsprechende Überwachungen und Messungen würden bereits durchgeführt.

Abschließend wurde während des sehr lockeren Gespräches zwischen ihm und den Bürgern noch über den Feldwegebau gesprochen. Mit 40 000 Euro, die der Stadt Wetter für das gesamte Feldwegenetz jährlich zur Verfügung stehen, gäbe es nur die Möglichkeit, die eintreffenden Aufträge nach und nach abzuarbeiten. Er hoffe auf die Mithilfe der Landwirte.

von Elvira Rübeling

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