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Hell, freundlich und sehr geräumig

Pfarrhaus in Caldern Hell, freundlich und sehr geräumig

Der Ex-Landratskandidat Marian Zachow ist als Pfarrer in Caldern wieder angekommen und freut sich über ein fertig saniertes Pfarrhaus. Am Sonntag werden die neuen Gemeinderäume vorgestellt.

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Pfarrer Marian Zachow und Küsterin Silke Felgenhauer, die immer mit Rat und ganz viel Tat zur Seite stand, im neuen Saal, der noch am Donnerstag ein bisschen mehr herausgeputzt wurde.

Quelle: Götz Schaub

Caldern. „Neue Räume bereisen“ heißt es am Sonntag ab 15 Uhr anlässlich des „Tages der offenen Tür“ in den neuen Gemeinderäumen im Calderner Pfarrhaus. Wo einst der Pfarrer speiste und sein Privatleben führte, erklingen schon bald Posaunen und Kinderstimmen.

Durch die Wegnahme einer Wand wurde im unteren Geschoss des Pfarrhauses ein großer Saal gewonnen, der Platz für Versammlungen, Übungsstunden und Konfirmandenunterricht bietet. Dahinter befindet sich noch ein zweiter Raum für kleinere Runden. Dort könnte beispielsweise der Kirchenvorstand tagen.

Des Weiteren gibt es eine großzügige Küche, zwei Toiletten und natürlich das Büro des amtierenden Pfarrers auf der Ebene. Bei gutem Wetter ist es ein Leichtes, Versammlungen auf die Terrasse zu verlegen oder gleich in den Garten zu gehen. Möglichkeiten gibt es also genug, sich in den Gemeinderäumen wohlzufühlen. Pfarrer Marian Zachow, der im Obergeschoss wohnt, sieht somit das große Pfarrhaus sinnvoll genutzt. Seine Wohnung bietet ausreichend Platz - auch für eine Familie.

„Früher waren die Pfarrerfamilien sehr groß, zudem gab es auch noch Personal. Da war das ganze Haus im Gebrauch“, erklärt Zachow die Tatsache, dass die Gemeinderäume quasi ausgegliedert in der alten Schule waren. Jetzt passen sie komplett ins Pfarrhaus und so konnte die Kirche die Alte Schule auch verkaufen, was auch geschah.

Dass die Räume jetzt bezugsfertig sind, liegt auch an der grandiosen Mitarbeit vieler Gemeindemitglieder, die stets helfende Hände boten, wenn sie gebraucht wurden.

Zachow ist noch immer ganz beeindruckt. „Es gab wirklich viel zu tun und auch sehr viel zu transportieren. Der komplette Umzug vom alten Gemeindehaus wurde so erledigt. Da hieß es Akten schleppen, Möbel tragen, Akten schleppen, Bücher sortieren und noch mehr Möbel tragen. Und als hätte man nicht schon genug Arbeit gehabt, erreichte Zachow die Nachricht, dass aus der Scheune neben dem Gemeindehaus noch gelagertes Stroh zu entfernen war. Auch hier ging niemand in Deckung, sondern es fanden sich Freiwillige, die auch diese Arbeit erledigten.

Biblische Weinprobeund Posaunenmusik

Es gab auch viel geistige, also nicht geistliche Arbeit zu erledigen, nämlich die Vorbereitungen zum Verkauf der Alten Schule, die bis dato als Gemeindehaus benutzt wurde, und die Beauftragung der Firmen zur Sanierung und Gestaltung der neuen Räume „Da bin ich dem Kirchenvorstand sehr zu Dank verpflichtet“, sagt Zachow über das Gremium, das sich zu vielen Extra-Sitzungen traf, um alles zu koordinieren. Zachow selbst darf auch mal durchpusten, lebte er doch ein Jahr auf Du-und Du mit der Baustelle. „Ich bin oben ja schon eingezogen, als noch gar nicht alles fertig war und im unteren Teil noch gar nichts gemacht war“, erinnert er sich an die Situation von vor einem Jahr. Jetzt ist er ganz verliebt in das Gesamtensemble mit Nicolaikirche und Paradies-Garten. Ein Blick in den Garten, der zur Straße hinausläuft lässt ihn dann aber sagen: „Ich denke, hier muss noch was geschehen.“ Also Arbeit wird es auch noch rund um das sanierte Gebäude geben, doch am Sonntag soll erst einmal innegehalten werden - und zwar mit einer „biblischen Weinprobe und Posaunenmusik unter der Leitung von Elisabeth Schneider. Die Weinprobe ab 16.30 Uhr gestalten Weinexperte Stefan van‘t Hoogt und Pfarrer Marian Zachow.

von Götz Schaub

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