Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Gymnastikstunde mit der Landrätin

Senioren-Aktiv-Woche Gymnastikstunde mit der Landrätin

Bei der dritten gemeinsamen Senioren-Aktiv-Woche der Nordkreis-­Gemeinden bildeten auch sportliche Unternehmungen einen Schwerpunkt.

Voriger Artikel
Füße parallel, ausholen und treffen
Nächster Artikel
Leerstand bereitet Sorgen in Wetter

„Fit mit der Landrätin“: Kirsten Fründt leitete am Dienstagabend im Kultur- und Gemeinschaftszentrum in Goßfelden eine Übungsstunde mit Funktions- und Wirbelsäulengymnastik.

Quelle: Manfred Schubert

Goßfelden. Sehr abwechslungsreich und zum Teil mit ungeplanten Überraschungen stellt sich in diesem Jahr das Programm der Senioren-Aktiv-Woche von Lahntal, Cölbe, Münchhausen und Wetter dar.

So wurden die 32 Teilnehmer der Führung durch die verwinkelte und verwunschene Marburger Altstadt am Montagmorgen von einem Filmteam am Marktplatz gebeten, sich als Komparsen für die gerade dort stattfindenden Aufnahmen des ZDF zur Verfügung zu stellen und Touristen zu spielen.

Am Dienstag ging es dann vorwiegend sportlich zu. Morgens ging es zum Oberhessischen Golf-Club nach Cölbe-Bernsdorf (die OP berichtete) nachmittags gab es die Möglichkeit, sich in Schönstadt über das größte deutsche Nahwärmenetz Deutschlands zu informieren. Bei Kaffee und Kuchen im Schönstädter „Restaurant am Flugplatz“ konnte man dann den Hobby- und Sportfliegern zuschauen. Am Abend dagegen hieß es wieder, selbst aktiv zu werden. Landrätin Kirsten Fründt leitete im Bewegungsraum des Kultur- und Gemeinschaftszentrums in Goßfelden zehn Teilnehmer bei einer Übungsstunde zu sanfter, aber wirkungsvoller Funktions- und Wirbelsäulengymnastik an.

Dass sie darin viel Erfahrung hat, war an dem gut strukturierten, routinierten Ablauf und ihren Korrekturen von Haltungen und Bewegungsabläufen bei einzelnen Teilnehmern abzulesen.

Mit tänzerischen Bewegungen zum Aufwärmen und Auflockern ging es los. Später kamen einfach aussehende, aber effektive Übungen wie das Balancieren auf einem Bein dazu, wobei erschwerend die Matte unter dem Standbein zusammengefaltet war. „Das ist eine sehr gute Übung zur Sturzprophylaxe. Man soll das Gefühl kriegen, dass man beim Kippen noch das Bein nach vorne bringen und sich auffangen kann“, erläuterte Fründt.

Es gebe superteure Trainingsgeräte, um eine ähnliche Instabilität herbeizuführen, aber diese Übung sei ebenso geeignet. „Und falls ihr morgen Muskelkater habt, dann kommt das hiervon, man glaubt es kaum“, ergänzte sie. Weitere Einheiten mit Thera-Bändern im Sitzen oder Knien folgten. Zum Schluss folgte die Entspannung. Bei gedämmtem Licht und zu meditativer indischer Musik leitete die Landrätin die Teilnehmer mit suggestiver Stimme an, bewusst tief in den Körper hinein zu atmen und die einzelnen Gliedmaßen, eines nach dem anderen, ganz locker werden zu lassen.

„Das war anstrengender als bei der vhs“, meinte ein Teilnehmer hinterher anerkennend und war schon gespannt, ob er am nächsten Tag wirklich Muskelkater haben würde. Für alle gab es zum Ausklang frisches Obst und Gemüse mit Kräuterquark zum Dippen sowie Getränke.

von Manfred Schubert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nordkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr