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Burschen führen die rund 1000 Grenzgänger an

Wollmar feiert Burschen führen die rund 1000 Grenzgänger an

Nur alle sieben Jahre kehrt der Grenzgang wieder. Und wenn es so weit ist, schweißt er Alt und Jung, einfach das ganze Dorf zusammen.

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Über mehrere hundert Meter Länge zog sich der Tross der Wollmarer Grenzgänger durch die Gemarkung.

Quelle: Nadine Weigel

Wollmar. Am Freitag machten sich die Wollmarer mit vielen Gästen im Sonnenaufgang auf den Weg. In einer Schlange von mehreren hundert Metern Länge zogen die Grenzgänger durch Feld und Wald, angeführt von den Grenzgangs-Burschen mit ihren schwarzen Hüten und den lila geblümten Tüchern daran. Die Grenzgangsreiter eilten voraus - sie machten in den umliegenden Ortschaften Station, um zum Grenzgangsfest einzuladen.

 

17 Kilometer galt es, am ersten Tag zu bewältigen und dabei an mehreren Grenzsteinen Station zu machen. Den größten Anstieg des Tages, den Lichtenberg hinauf auf die Ernsthäuser Höhe, bewältigten die Grenzgänger ganz entspannt. Und am ersten Rastplatz bei Münchhausen, den die Wanderer nach drei Stunden Fußmarsch erreichten, war etwa die Hälfte der Strecke schon geschafft. Und die Grenzgänger freuten sich auf Bratwurst und kühles Bier, bevor es weiterging über Niederasphe zurück nach Wollmar. „Es läuft so gut, es könnte gar nicht besser laufen“, freute sich Klaus-Peter Fett, Vorsitzender des Grenzgangvereins.

Am Samstag steht die zweite Etappe entlang der alten Gemarkungsgrenzen an. Eine Strecke von rund zwölf Kilometern Länge und ein Wochenende, an dem noch ausgiebig gefeiert wird, liegt vor den Grenzgängern.

Zum ausführlichen Bericht über die erste Etappe.

Landrat Fischbach aufm Grenzstein. Foto: Nadine Weigel

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von Carina Becker

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Ein Tag, wie er schöner nicht sein könnte

Nur alle sieben Jahre kehrt der Grenzgang wieder. Und wenn es so weit ist, schweißt dieses Traditionsfest das ganze Dorf zusammen – und bringt viele Gäste nach Wollmar.

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