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Gossfelden

Goßfeldener sammeln Berichte über Vorfälle

Nach dem brutalen Überfall von mehreren, vermutlich rechtsextremen jungen Männern auf zwei Goßfeldener am vergangenen Freitagabend hat eine Gruppe von Bürgern eine gemeinsame Aktion gestartet.
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Goßfelden. Da in Gesprächen im Ort immer häufiger auch von früheren derartigen Übergriffen und Pöbeleien berichtet wurde, richteten die Bürger eine E-Mail-Adresse ein, um solche Vorkommnisse zu sammeln und eine Chronologie zu erstellen. An die Adresse notruf-gossfelden@gmx.de können sich Bürger (auch anonym) wenden, die ähnliche Beobachtungen gemacht haben, auch in anderen Orten der Gemeinde. Weiterhin werden Zeugenaussagen zur Tatnacht gesucht. Wer etwas beobachtet hat, sollte dies aber vor allem der Polizei mitteilen. Auf der Homepage der OP unter www.op-marburg.de wird das Thema ebenfalls diskutiert.


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  • Namentlich bekannterTatverdächtiger t.r. – 25.08.09
    Jawohl, wenn man schon einen Tatverdächtigen hat dann lässt die StPo auch erzwingungshaft zu:

    Strafprozeßordnung
    1. Buch - Allgemeine Vorschriften (§§ 1 - 150)
    6. Abschnitt - Zeugen (§§ 48 - 71)
    Gliederung
    § 70

    (1) Wird das Zeugnis oder die Eidesleistung ohne gesetzlichen Grund verweigert, so werden dem Zeugen die durch die Weigerung verursachten Kosten auferlegt. Zugleich wird gegen ihn ein Ordnungsgeld und für den Fall, daß dieses nicht beigetrieben werden kann, Ordnungshaft festgesetzt.

    (2) Auch kann zur Erzwingung des Zeugnisses die Haft angeordnet werden, jedoch nicht über die Zeit der Beendigung des Verfahrens in dem Rechtszug, auch nicht über die Zeit von sechs Monaten hinaus.

    (3) Die Befugnis zu diesen Maßregeln steht auch dem Richter im Vorverfahren sowie dem beauftragten und ersuchten Richter zu.

    Dann hat man doch die Täter, Manchmal kann es doch so leicht sein, wenn der Rechtsstaat will.
  • Schlägerei in Goßfelden lahntaler – 24.08.09
    Ich weiß hier auch nicht, wen die Polizei so lange sucht. Der "Namentlich bekannten Täter" hängt hier in Gossfelden immer mit den selben Leuten herum, warum sollte das an diiesem Freitag anders gewesen sein. Ich denke, dass auch die Polizei Kenntnis von den Namen hat. Warum dann aber weiter kein Erfolg zu vermelden ist, ist mir unverständlich. Der "Namentlich bekannte Täter" geht übrigens weiter durch Gossfelden, als wäre nichts passiert. Er bekommt auf der Straße von anderen Jugendlichen, (fast Kinder) sogar extra die Hand geschüttelt, wie als würde man ihn für das bewundern, was er getan hat.
    Im übrigen frage ich mich, warum der Staat nicht von seinen Mitteln Gebrauch macht und diesen "namentlich bekannten Täter" in Erzwingungshaft steckt, solange bis man weiß, was man wissen will.

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