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Geteiltes Dorf kann auf die Wehr zählen

Niederwetter Geteiltes Dorf kann auf die Wehr zählen

Einsätze, Ausbildungsstunden und die erfolgreiche Arbeit der Jugendfeuerwehr waren Themen bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Niederwetter.

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Gerätewart Hartmut Weber (Mitte) übergab die Urkunden an die Geehrten Frank Daube (links) und Lothar Seip.Foto: Sarah Stolle

Niederwetter. 101 Mitglieder zählt die Feuerwehr Niederwetter derzeit. Davon sind 13 aktiv in der Jugendfeuerwehr tätig, damit stellt der kleinste Ort Niederwetter die größte Jugendwehr innerhalb des Stadtgebietes Wetter.

„Besonders stolz sind wir darauf, kürzlich zwei neue Mitglieder aus Todenhausen gewonnen zu haben“, berichtete Jugendwart Daniel Falk auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag. Mit insgesamt 316 Stunden haben er und seine Kameradin Sarah Dehnert besonderes Engagement in der ehrenamtlichen Arbeit bewiesen.

Wehrführer Andreas Biesinger bedankte sich bei beiden für ihren Einsatz. Auch Wetters Bürgermeister Kai-Uwe Spanka würdigte die Arbeit der beiden und die der Wehren im Gesamten. „Hier sieht man, dass auch kleine Ortsteile viel bewegen können, das ist eine tolle Sache. Wann immer ihr Unterstützung benötigt, scheut euch nicht, mich anzusprechen“, so Spanka.

Insgesamt kam es im vergangenen Jahr zu rund 70 Einsatzstunden bei 14 Alarmierungen und 15 Einsatzorten. Neben technischen Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen mussten Ölspuren beseitigt und Kleinbrände gelöscht werden. „Auch beim Ausnahmezustand während der Fußball-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr haben wir bewiesen, stets einsatzbereit zu sein und einen Brand in der Grillhütte in Wetter gelöscht“, so Biesinger.

Er und der erste Vorsitzende, Frank Daube, bedankten sich beim Vorstand und den Aktiven für ihre ehrenamtliche Arbeit sowie bei den weiteren Mitgliedern für die Unterstützung jeglicher Art innerhalb des Vereins. Rund 530 Ausbildungsstunden wurden von den aktiven Mitgliedern im vergangenen Jahr abgeleistet.

Betont wurde außerdem, dass trotz der baustellenbedingten „Trennung Niederwetters in Ost und West“, was für ein allgemeines Schmunzeln im Raum sorgte, die Feuerwehr stets einsatzbereit war und ist und man sich mit der Situation gut arrangiert hat.

Die seit längerer Zeit andauernde Brückensanierung werde schnellstmöglich fertiggestellt, versicherte Spanka. Nicht zuletzt aufgrund der derzeitigen Wetterbedingungen brauche man für die Asphaltierung noch ein wenig Zeit. Insgesamt kam es in der Zeit, seit der der Ort durch die Brückensperrung getrennt ist, schon zu vier Feuerwehreinsätzen.

„Die Feuerwehr Niederwetter bekommt in diesem Jahr ein Hygieneboard zur Reinigung der Klamotten nach Einsätzen gestellt“, berichtete Stadtbrandinspektor Stefan Ronzheimer.

Was die Veranstaltungen angeht, sind neben dem alljährlichen Eieressen der Feuerwehr am Pfingstdienstag und dem Weihnachtsbaumschmücken zahlreiche Aktivitäten der Jugendfeuerwehr vorgesehen, darunter ein Zeltlager und eine Kanutour.

von Sarah Stolle

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