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Fröhlich machender Klang in der Stiftskirche

Stadtkapelle Wetter Fröhlich machender Klang in der Stiftskirche

Obwohl Mario Eberling seit eineinhalb Jahren Dirigent der Stadtkapelle Wetter ist, war das Benefizkonzert in der Stiftskirche Wetter sein erstes mit der Kapelle. Und das konnte sich mehr als hören lassen.

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Ein großartiges Konzert mit vielen Nachwuchsmusikern spielte die Stadtkapelle Wetter in der Stiftskirche. Links: Sopranistin Christine Ihle und die Stadtkapelle Wetter meisterten gemeinsam „Hallelujah“ von Leonard Cohen.Fotos: Elvira Rübeling

Wetter. Die Klasse, die die Stadtkapelle seit ihrer Gründung vor über 50 Jahren mittlerweile erreicht hat, ist kaum noch zu überbieten. Mit dabei waren auch viele Nachwuchsmusiker, die teilweise auch ihr erstes Konzert spielten.

Unter dem Motto des Konzertes „Wir wollen alle fröhlich sein, Hallelujah!“ nahmen die Musiker ihre Zuhörer mit auf eine musikalische Zeitreise, die angefangen im 18. Jahrhundert bis in die heutige Zeit reichte.

Von Anfang an herrschte „Gänsehautfeeling“, als die Musiker mit „Hallelujah“ im Kanon singend in die Kirche einzogen, Platz nahmen und übergangslos mit ihren Instrumenten in den „Hallelujah Chorus“ von G.F. Händel zusammen mit der Orgel, übergingen.

„Nochmal!“, ertönte am Ende des ersten, musikgewaltigen Stückes eine zaghafte Kinderstimme, die aber genau das aussprach, was sich alle wünschten. Und schon ging es mit dem „Priestermarsch und Arie Sarastro“ aus der Oper „Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart und den „Zwei Krönungsintraden“ von Jiri Ignac Linek weiter. Zuvor hatte Moderatorin und Musikerin Bianca Achenbach, wie auch bei allen anderen, nachfolgenden Stücken stets einen Einblick in die Handlungen gegeben, sodass diese vor dem geistigen Auge der Besucher in entsprechenden Bilder entstehen konnten.

„Der Herr ist mein Hirte“ aus „Biblische Lieder op. 99 von Antonin Dvorak, ebenfalls gespielt von der Stadtkapelle war mindestens genauso beeindruckend, wie die „Arie Nr. 7 und Rezitativ & Arioso Nr. 27“ aus „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, die gesungen von Sophranistin Christine Ihle hoch über den Köpfen der Zuhörer von der Empore aus erklangen. Sie wurde von Julia Pogoda an der Orgel begleitet.

Mit der „First Suite in ES“ von Gustav Holst, bewies die Stadtkapelle im ersten Programmteil wiederum ihr außergewöhnliches Können, bevor es mit einer Lesung zum Thema „Wir wollen alle fröhlich sein“ von Dekan i.R. Dr. Ludwig Voss und dem gemeinsam gesungenen, gleichlautenden Lied weiterging.

Im zweiten Teil feierte dann der fünfzehnjährige Daniel Seip am Xylophon, begleitet am Klavier von Julia Pogoda und dem Stück „Erinnerungen an Zirkus Renz“, gemessen am tosenden Beifall den größten Erfolg des Abends. Ebenso wie alle anderen Solisten bestach auch Annika Gerke an der Flöte mit „Gabriels Oboe“ von Enrico Morricone. Das „Hallelujah“ aus dem Film Shrek mit der Stadtkapelle zusammen mit Sopranistin Christine Ihle oder das „Concerto d‘ Amore“ - jede Darbietung stellte das Vermögen jedes einzelnen Musikers der Stadtkapelle immer wieder unter Beweis.Ein rundum gelungenes, glücklich und fröhlich machendes Konzert, das von den Zuhörern mit großem Applaus und Standing Ovations belohnt wurde.

von Elvira Rübeling

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