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Finanzierung für gesamte Strecke steht

Ortsumgehung auf B 252 Finanzierung für gesamte Strecke steht

Gute Nachricht für die Menschen im Nordkreis: Das von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgestellte Milliarden-Programm der Bundesregierung zur Sanierung maroder Straßen und Brücken kommt einer wichtigen Verkehrsader des Landkreis zugute.

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Die Finanzierung für alle drei Bauabschnitte der B 252 ist gesichert.

Quelle: Mark Adel

Göttingen. Wie der Marburger Bundestagsabgeordnete Sören Bartol (SPD) der OP mitteilte, ist die Finanzierung für alle drei Bauabschnitte der neuen Bundesstraße 252 zwischen Göttingen und Münchhausen komplett gesichert.

Der mittlere Abschnitt zwischen Wetter und Goßfelden ist bereits im Bau und soll bis 2017 fertiggestellt sein. Seine Finanzierung war bereits gesichert. Auf den beiden anderen Abschnitten kann wegen Naturschutzauflagen und der notwendigen Verlegung von Gasleitungen und Bahnschienen nicht vor 2019 mit einem Bau begonnen werden. Doch mit der Zusage (69 Millionen Euro) aus Berlin steht fest: Die Straße kann ohne weitere Verzögerungen gebaut werden. Und damit ist die von Hessen Mobil angestrebte Freigabe der gesamten Strecke bis 2021 ein ganzes Stück wahrscheinlicher geworden. Seit April 2014, als der letzte Klageführer sein Begehren zurückzog, besteht für die komplette Streckenlänge über etwa 17,5 Kilometer unangreifbar Baurecht.

Das Dobrindt-Programm kommt bundesweit 72 Projekten zugute. Der größte Posten der insgesamt knapp 2,7 Milliarden Euro geht nach Bayern (621 Millionen Euro), gefolgt von Baden-Württemberg (537 Mio Euro) und Hessen (390 Mio Euro). Das geht aus einer Projektliste vor, die am Montag den Wahlkreisabgeordneten der Koalition vorgestellt wurde.

Einhellige Freude bei den heimischen Bundestagsabgeordneten Sören Bartol (SPD) und Dr. Stefan Heck (CDU), vor allem aber vor Ort. Münchhausens Bürgermeister Peter Funk kommentierte: „Wahnsinn. Damit hätte ich schon nicht mehr gerechnet.“ Sein Lahntaler Amtskollege Manfred Apell hofft, dass dies dazu führt, „dass wir so eine nicht zu lange Interimslösung für Goßfelden und Göttingen bekommen“. Dort endet der erste Bauabschnitt, Anwohner fürchten bis zur Fertigstellung spürbar mehr Verkehr in den Orten.

von Michael Agricola

Das von Verkehrsminister Alexander Dobrindt vorgestellte Milliarden-Programm der Bundesregierung zur Sanierung maroder Straßen kommt auch einer wichtigen Verkehrsader des Kreises zugute.

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