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Feuerwehren sind gut aufgestellt

Feuerwehr Feuerwehren sind gut aufgestellt

Gemeindebrandinspektor Markus Herrmann ist bei der Jahreshauptversammlung aller Feuerwehren der Gemeinde Weimar vor allem auf das Hochwasser in Argenstein zu sprechen gekommen.

Niederwalgern. Herrmann gab einen Rückblick auf diesen Einsatz im November, der nicht nur sechs Wehren, sondern auch das Technische Hilfswerk (THW) rund 15 Stunden lang beschäftigt hatte. Unverständlich war ihm, wie man ein Loch in einen Damm machen könne, ohne sofort das vorgesehene Schleusentor einzubauen.

Zahlreiche Schäden in Argenstein habe dies nach sich gezogen. „Nun wird sich auch noch um die Kostenträgerschaft gestritten. Das zeigt wie problematisch das Projekt gesehen werden kann.“ Durch die künstlich angelegte Par-Allna habe man in den bestehenden Hochwasserschutz eingegriffen, wodurch eine derart angespannte Lage entstanden sei.

Stabile Zahlen der aktiven Feuerwehrmitglieder konnte Herrmann während der Versammlung vermelden: 21 Frauen und 190 Männer sind in den verschiedenen Einsatzabteilungen in Weimar organisiert. „Dank unserer guten Jugendarbeit können wir die ausscheidenden Kameraden durch heranwachsende Kräfte ausgleichen.“ Insgesamt 107 Mitglieder habe die Jugendfeuerwehr. Zudem stand an diesem Abend eine Wahl auf der Tagesordnung. Dabei wurde Oliver Grün aus Niederwalgern zum stellvertretenden Gemeindebrandinspektor gewählt.

Zuwachs bei den Lahntaler Jugendfeuerwehren

Die gemeinsame Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Lahntal fand mit etwa 70 Teilnehmern im neuen Feuerwehrhaus Goßfelden, Sarnau und Göttingen statt.
„Ich freue mich immer, in dieses ganz besondere, drei Feuerwehren beherbergende Haus zu kommen“, betonte Kreisbrandinspektor Lars Schäfer in seinem Grußwort. Er würdigte die Mitglieder für ihren Einsatz und unterstrich: „Von euch verlangt man das Gleiche, was sonst bezahlte Kräfte machen, und das zu jeder Uhrzeit. Es soll doch mal jemand nachts um halb drei beim Handwerker seines Vertrauens anrufen und erwarten, dass dieser sofort und gut gelaunt fragt, womit er dienen könne.“

In seinem Jahresbericht gab Gemeindebrandinspektor Thomas Rößer bekannt, dass den Wehren derzeit 124 Einsatzkräfte, 26 Mitglieder in den Alters- und Ehrenabteilungen und 55 in den Jugendabteilungen angehören. 2010 gab es 18 Brandeinsätze, 36 Technische Hilfeleistungen bei Unfällen, Unwetter und Tierrettungen sowie acht Fehlalarme.

Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Bernd Felgenhauer übernahm den Bericht des Leiters der Jugendfeuerwehr, da Kai Wätjen im Urlaub war. In allen Ortsteilen gab es Zuwachs, die Zahl der Jugendlichen stieg um 25. 45 Jungen und 10 Mädchen sind es jetzt, davon je 12 in Caldern und Sarnau, 21 in Goßfelden und 10 in Sterzhausen. Dies zeige, dass die Jugendwarte sich viel Mühe gäben. Vier Jugendliche konnten 2010 in die Einsatzabteilungen übernommen werden. Erstmals gab es im Januar 2011 eine gemeinsame Wanderung aller Jugendlichen, die viel Spaß gemacht habe und wieder stattfinden soll.

von Patricia Kutsch und Manfred Schubert

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