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Feuerwehren brauchen Quereinsteiger

Jahreshauptversammlung Feuerwehren brauchen Quereinsteiger

Hohe Beteiligung bei den Übungen und neuer Nachwuchs sind wichtige Ziele für die Freiwillige Feuerwehr Münchhausen. Der Wehrführer verlangt den Mitgliedern mehr Verbindlichkeit ab.

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Die geehrten Mitglieder mit Wehrführer Axel Berghöfer (Erster von rechts) und seiner Stellvertreterin Jutta Dersch (Erste von links): Johann-Heinrich Berghöfer (ab Zweiter von links), neuer Vertreter der Ehren- und Altersabteilung, Karina Gottschalk, Helmut Seiler und Heinrich Waßmuth.

Quelle: Verena Pophanken

Münchhausen. Bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus standen neben den Wahlen auch Ehrungen auf der Agenda.

Nach dem frühzeitigen Rücktritt des Vertreters der Ehren- und Altersabteilung, Alfred Berghöfer, wurde Heinz Berghöfer als Nachfolger mit der Mehrheit der beschlussfähigen Mitgliederversammlung gewählt. Als neuer Kassenprüfer stellte sich Bryan Machowiak auf. Die Amtszeit des Kassenprüfers beläuft sich auf zwei Jahre, während Johann-Heinrich Berghöfer für die restliche Amtszeit seines Vorgängers, also vier Jahre, den Posten des Vertreters der Ehren- und Altersabteilung übernahm.

16 Einsätze von durchschnittlich zwei Stunden

Wehrführer Axel Berghöfer verzeichnete in seinem Jahresbericht 16 Einsätze mit einer durchschnittlichen Einsatzdauer von zwei Stunden. Zudem gab es im vergangenen Jahr 23 Ausbildungsdienste und acht Dienste mit Veranstaltungen auf Großgemeindeebene sowie zwei Großgemeindeübungen.

Bei diesen Übungen zeigte sich, wie wichtig die Kooperation zwischen den Wehren in der Gemeinde ist. „Die Zusammenarbeit gestaltete sich als harmonisch“, freute sich Berghöfer, übte aber auch Kritik: Die Beteiligung der Mitglieder an den Übungen lasse zu wünschen übrig, es gebe zu viele Absagen. „Im Zeitalter der digitalen Technik ist schnell eine Nachricht zur Abmeldung verschickt. Das wird ab diesem Jahr nicht mehr als entschuldigt angesehen“, hielt der Wehrführer fest. „Es fehlen in der Gemeinde nicht nur Atemschutzträger, sondern auch der Nachwuchs“, sagte Gemeindebrandinspektor Bernd Fett. 2015 kam nur ein Neuzugang in die Einsatzabteilung, während zwei Austritte erfolgten. Neuzugänge sollen möglichst nicht nur aus der Jugendfeuerwehr kommen. Auch Quereinsteiger, wie zugezogene Mitbürger, dürften sich der Einsatzabteilung anschließen, betonte Berghöfer. Bürgermeister Peter Funk lobte ausdrücklich die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr - vor allem in der Flüchtlingshilfe.

von Verena Pophanken

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