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Feuerwehr bleibt in der Hebertstraße

Cölbe Feuerwehr bleibt in der Hebertstraße

Ein lang diskutierter Schlussstrich: DieGemeindevertretung bekennt sich mit großer Mehrheit zum alten Standort der Feuerwehr im Kernort Cölbe. Alternativen waren ehedem nicht in Sicht.

Schönstadt. Beschlossen wurde von den Gemeindevertretern bei ihrer Sitzung in Schönstadt auf Antrag des Gemeindevorstands letztendlich zunächst, dass der alte Standort in der Hebertstraße Grundlage für die Fortschreibung des Feuerwehr-Bedarfs- und Entwicklungsplans ist.

Bürgermeister Volker Carle (parteilos) hatte nach Gesprächen in Wiesbaden bereits in den Ausschüssen mitgeteilt, dass das Land dies zur Auflage für die Vergabe von Fördermitteln gemacht habe, und zwar sowohl für den Neubau, als auch für Fahrzeugneubeschaffungen.

Ein Neubau ist nötig, weil die alten Hallen neuen Ansprüchen nicht mehr genügen. Gemeindebrandinspektor Volker Vincon verwies erneut darauf, dass vor allem das Tanklöschfahrzeug bald ersetzt werden müsse.

Ebenfalls eine Mehrheit fand ein Antrag der CDU, nach dem der Neubau in der Hebertstraße festgeschrieben und zeitnah ein Kosten- und Zeitplan vorgelegt wird. Gestrichen hatte die Union den Passus, dass wenn möglich noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen wird, Carle hatte gesagt, dass die Fortschreibung, mit dem externe Experten beauftragt werden, etwa ein Jahr dauere.

Und genau daran entzündete sich die bekannte Diskussion. Erneut wurden die Argumente aus den Ausschüssen vorgetragen. Während unter anderem Michael Timme (Grüne) darauf verwies, dass dadurch überhaupt kein Grund zur Eile bestehe und auch alternative Standorte immer noch ins Spiel gebracht werden könnten, gleichwohl natürlich auch die Grünen eine zeitnahe Umsetzung wollten, forderten Hildegard Otto (SPD) und Jörg Drescher (CDU) unter dem Beifall von anwesenden Feuerwehrleuten ein sofortiges Ende der Diskussion zugunsten der Wehr.

Es gebe schlicht keinen anderen Standort, hieß es von anderen. Die von seiner Fraktion geforderten Informationen brauchten die Gemeindevertreter doch, um in eine Planung einsteigen zu können, betonte Drescher.

von Heiko Krause

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