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Experte schließt eine Tat im Affekt aus

Totschlagsprozess Experte schließt eine Tat im Affekt aus

Die 30-jährige Frau, die im vergangenen September in Wetter ihre Mutter tötete, tat dies jedenfalls nicht im Affekt.

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Bis zur Eröffnung der Verhandlung verbarg die Angeklagte ihr Gesicht.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Das ist die Meinung eines Sachverständigen, der am vierten Verhandlungstag vor dem Marburger Landgericht gehört wurde. Zum einen könne sich die Angeklagte sehr genau an den Streit erinnern, was für Taten im Affekt untypisch ist, zum anderen dauerte dieser Streit, der tödlich endete, nach Mitteilung der Gerichtsmedizin rund 15 Minuten.

Offen bleibt weiterhin die Frage, ob die Frau den Gegenstand, mit dem sie ihre Mutter erwürgte, eigens aus den Keller holte oder ob sie den Gegenstand zufällig gegriffen hatte. Ersteres glaubt die Schwester der Angeklagten, die als Nebenklägerin auftritt. Sie geht von einem Mord aus, während der Tatvorwurf auf Totschlag lautet. Die Verhandlung wird am 21. Juni fortgesetzt.

von Heiko Krause

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