Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 2 ° Regen

Navigation:
Es werden viele Umleitungen nötig

Straßenbauprojekte Es werden viele Umleitungen nötig

Jetzt beginnt wieder die Zeit der Fräsmaschinen, Walzen und Straßenfertiger. Zahlreiche Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Landkreis erhalten neue Fahrbahndecken. Dazu entstehen aber auch komplett neue Straßen.

Voriger Artikel
Von Volksliedern bis hin zu Rammstein
Nächster Artikel
Daimler prallt gegen Lastwagen

Es geht voran: Die Baustelle zur Ortsumgehung B252 zwischen Lahntal und Wetter.

Quelle: Thorsten Richter

Lahntal. An den zwei wohl bedeutendsten Straßenbauprojekte im Landkreis Marburg-Biedenkopf wird schon eifrig gebaut: Dabei handelt es sich um den Ausbau der B 253 zwischen Biedenkopf-Ludwigshütte und Eifa sowie um die „MüWeLa“-Ortsumgehung, die neue B 252, die in den Kommunen Münchhausen, Wetter und Lahntal entstehen soll. „Das sind ganz deutlich zukunftsorientierte Straßenbauprojekte, die dazu beitragen, einen besseren Anschluss nach Nordhessen zu bekommen“, freut sich der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow.

 

Hier die Grafik als PDF:

 

Während sich die Bauarbeiten zum ersten 5,5-Kilometer langen Bauabschnitt der B 252 neu bis Ende 2017 hinziehen werden, rechnet Eugen Reichwein, Regionaler Bevollmächtigter Westhessen von Hessen Mobil Straßen und Verkehrsmanagement, fest damit, dass die B 253 im nächsten Winter wieder zu befahren sein wird. Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass das Freizeitgelände Sackpfeife auch während der Bauarbeiten immer zu erreichen ist.

Ortsumgehung Heskem für dieses Jahr geplant

Neben der B 252 entsteht noch eine weitere Straße im Kreis ganz neu, die Ortsumgehung für Heskem. Der Baustart ist für dieses Jahr anvisiert. Allerdings geht Reichwein auch wie von Ebsdorfergrunds Bürgermeister Andreas Schulz schon dargestellt, von einem „grünen Spatenstich“ aus. Das bedeutet, vor dem aktiven Straßenbau müssen naturschutzrelevante Auflagen abgearbeitet beziehungsweise eingeleitet werden.

Fast alle Bauarbeiten bedingen längere oder kürzere Vollsperrungen. Deshalb werden Umleitungsstrecken eingerichtet, die mitunter auch mal  für die Nutzer „umständlich“ sein können. Zachow wie Reichwein bitten um Verständnis bei den Autofahrern, weisen aber auch daraufhin, dass die Erhaltung und Verbesserung der Infrastruktur nicht anders zu bekommen sei.

Deckenerneuerung: Viele Umleitungen sind nötig

Insbesondere die Umleitungsstrecke für die Deckenerneuerung der L 3289  zwischen Roßdorf und Mardorf ist etwas „trickreich“. Denn von Roßdorf aus läuft die Umleitung über die L 3048 und die K 95 und K 27 nach Mardorf. Umgekehrt müssen Autofahrer noch eine größere Schleife fahren, nämlich über die K 29 und K 30, weil die K 95 aufgrund ihrer Breite nur als Einbahnstraße genutzt werden kann.

Jutta Herrmann, zuständig für den Kreisstraßenbau im Landratsamt betreut neben den zahlreichen kleinflächigen und punktuellen Sanierungsarbeiten sechs größere Bauprojekte. Für die K 78 zwischen Elnhausen und Dagobertshausen musste sogar eigens  Baurecht geschaffen werden. Warum? „Weil wir dort nicht nur die Straße ausbauen, sondern auch eine Linienkorrektur vornehmen“, sagt Herrmann.

  • Neben den sechs oben in der Grafik näher benannten Projekten an der Kreisstraßen 35 / 36, 45, 50, 51, 73 und  78 laufen bereits schon Deckenerneuerungsarbeiten an der K 84 zwischen Wetter und Sterzhausen.

von Götz Schaub

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr