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Es gibt noch drei andere Jahreszeiten

Herbstkonzert Es gibt noch drei andere Jahreszeiten

Bewegende und mitreißende Kompositionen und Melodien, Männerchorklänge und vierstimmiger weiblicher A-cappella-Gesang begeisterten am Samstagabend die Zuhörer in der Stadthalle.

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Mit Handkuss verabschiedete sich der Männerchor „Orpheus“, rechts vorne mit Dirigent Kurt Latzko vom Publikum.

Quelle: Manfred Schubert

Wetter. „Schade eigentlich“, sagten bereits zu Beginn einige der etwa 260 Zuhörer, als Dieter Rincke, Vorsitzender des Männergesangvereins Orpheus, sie zum nachgeholten letzten gemeinsamen Herbstkonzert mit der Stadtkapelle Wetter begrüßte. Noch mehr Besucher dürften das am Schluss, nach zweieinhalb klangvollen und unterhaltsamen Stunden, gedacht haben, als das gesamte Publikum stehend Beifall spendete.

Am Samstag endete, vorerst jedenfalls, eine drei Jahrzehnte währende Veranstaltungsreihe. Grund waren die zuletzt nachlassenden Besucherzahlen. Im Februar 2010 hatten die Musiker der Stadtkapelle mit Zweidrittelmehrheit dafür gestimmt, die gemeinsam mit den Orpheus-Chören veranstalteten jährlichen Herbstkonzerte auslaufen zu lassen und sich stattdessen etwas Neues zu überlegen. Das für den 13. November angesetzte letzte Konzert war wegen des Unfalltodes eines Orpheus-Sängers auf dieses Jahr verschoben worden.

Bürgermeister Kai-Uwe Spanka dankte stellvertretend dem Stadtkapellen-Vorsitzenden Karl-Heinz Brössel und Dieter Rincke für die jahrzehntelange Arbeit ihrer Vereine in Wetter. Zugleich erinnerte Spanka daran, dass es vier Jahreszeiten gebe und wünschte sich, dass es weiterhin derartige Veranstaltungen in der Stadt gibt.

Der geschäftsführende Vorsitzende der Stadtkapelle und am Samstag auch deren Moderator, Heinrich Reh, war nach dem Konzert etwas unglücklich darüber, dass an diesem Abend so oft das Wort „letztes“ betont worden war. Schließlich gebe es weiter Gelegenheiten, bei denen beide Vereine auftreten werden, außerdem habe niemand ausgeschlossen, dass es eine neue gemeinsame Konzertreihe geben könne.

von Manfred Schubert

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