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„Es gibt einiges, auf das man stolz sein kann“

Carles Amtseid „Es gibt einiges, auf das man stolz sein kann“

Während der Gemeindevertretersitzung am Mittwoch wurde Cölbes Bürgermeister Volker Carle (parteilos) in seine dritte Amtszeit eingeführt.

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Gemeindevertretungsvorsitzender Christian Hölting nimmt Bürgermeister Volker Carle den Amtseid ab.

Quelle: Heiko Krause

Cölbe. Vor seinem Amtseid dankte Carle, seit 2001 im Amt, den Bürgern, „die meinen Vertrag für weitere sechs Jahre verlängert haben und mir ihr Vertrauen aussprechen“. Für die Zukunft forderte der Bürgermeister, dass das Land und der Landkreis die Kommunen mit besseren Finanzen ausstatteten, anders könne man die Aufgaben nicht mehr bewältigen.

In Cölbe müsse einiges umgesetzt werden - sei es im Bereich Kindergärten, beim Neubau eines Feuerwehrgerätehauses, im Hochwasserschutz oder in der Infrastruktur hinsichtlich der Barrierefreiheit. „Die Gesellschaft wird älter und bunter“, sagte das Gemeindeoberhaupt in Anspielung auf den demografischen Wandel. Cölbe müsse für ältere Menschen attraktiv sein und Menschen mit Migrationshintergrund verstärkt einbinden. Die Bürgerbeteiligung müsse qualitativ verbessert werden, um Verwaltung zu entlasten. Diese müsse so organisiert werden, dass sich die Organisation über Ziele definiere. Abschließend hob Carle hervor, dass es alle Menschen in der Großgemeinde seien, die ein positives Bild von Cölbe nach außen tragen müssten. Denn es gebe einiges, auf das man stolz sein könne. Während der Sitzung gab es auch Ehrungen. Heinz-Wilhelm Wasmuth (Bürgerliste) wurde für 40 Jahre ehrenamtliches Engagement für die Gemeinde ausgezeichnet. Der Bürgermeister überreichte zudem drei langjährigen Mitgliedern der Feuerwehr eine Anerkennungsprämie der Landesregierung. Seit 30 Jahren ist Peter Löchel in der Einsatzabteilung. Auf zwei Jahrzehnte bringt es Ingo Schmidt, Myriam Oetzel ist seit zehn Jahren dabei.

von Heiko Krause

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