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Erzieherinnen haben den Fahrplan zur Einschulung

Stabil-Programm absolviert Erzieherinnen haben den Fahrplan zur Einschulung

Damit sie die Kinder in ihrem letzten Jahr in der Kita ordentlich auf die Schule vorbereiten können, haben sich fünf Erzieherinnen zweier Nordkreisgemeinden nun fortbilden lassen.

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Bildeten sich fort: Nadine Rakowski (ab Dritter von links), Daniela Brockmann, Simone Schwalm, Birgit Löbel und Janet Pigorsch (Dritte von rechts). Cornelia Reith (Zweite von links) und Bernd Reith (rechts) überreichten die Zertifikate. Die Bürgermeister Peter Funk (links) und Manfred Apell (Zweiter von rechts) sowie Landrätin Kirsten Fründt sprachen ihre Glückwünsche aus.

Quelle: Philipp Lauer

Sterzhausen. Für die Attraktivität einer Gemeinde ist gute Kinderbetreuung ein Pfund. Münchhausen und Lahntal arbeiten in diesem Bereich bekanntlich über den Verein „Kinder sind unsere Zukunft“ zusammen. Kitas müssen sich zunehmend auch daran messen lassen, wie gut sie ihre Kinder auf die Schule vorbereiten. „Übergangsmanagement“ nennen die Experten das. Deshalb haben fünf Erzieherinnen aus den Kitas der beiden Nordkreisgemeinden nun eine Fortbildung im Programm namens Starke Bildung, abgekürzt Stabil gemacht.

Maria Schembecker-Tüns berichtet, von den 450 betreuten Kindern gehen 85 im kommenden Schuljahr in die Schule. Auch wenn die Vorschularbeit mit dem ersten Kindergartentag beginnt, ist das letzte Jahr entscheidend. Seit 2014 arbeite man mit dem Stabil-Programm, das eine verlässliche Struktur biete, um alle Kompetenzbereiche im Blick zu haben, erklärt Schembecker-Tüns. In dem Jahr komme es darauf an, dem Kind Zeit zu geben, um das Gelernte zu erfahren und zu erproben.

„Fahrplan zum Einschulungsverfahren“

Was rund um die Einschulung alles ansteht, verdeutlichen die Kitas auf einem „Fahrplan zum Einschulungsverfahren“. Fester Bestandteil seien auch Elterngespräche. An den Elternsprechtagen können sich auch die Eltern schon mal darauf einstellen, was in der Schule auf sie zukommt.

Bernd Reith leitet die ibr-Akademie und bietet die Stabil-Fortbildungen an. Er versprach, wer das Programm fachgerecht umsetzt, entwickelt und sichert die Qualität. Reith überreichte den fünf Erzieherinnen ihre Zertifikate: Daniela Brockmann (Kita Caldern), Birgit Löbel (Kita Münchhausen), Janet Pigorsch (Kita Sarnau), Nadine Rakowski (Kita Sterzhausen), Simone Schwalm (Kita Goßfelden). Außerdem zeichnete er die Kita  „Lummerland“ in Caldern und die „Villa Kunterbunt“ in Sterzhausen aus, die nun beide mindestens eine Erzieherin mit der Stabil-Fortbildung in ihren Reihen haben.

Cornelia Reith berichtete von ihren Erfahrungen bei der ersten hausinternen Stabil-Fortbildung. „Ich war ganz überrascht, was in den Kitas hier schon alles gemacht wird. Das spricht alles für eine sehr gute Betreuung“, lobte Cornelia Reith.

 
Starke Bildung
Das Programm setzt im letzten Kita-Jahr Schwerpunkte bei der Förderung sozialer und emotionaler, lebenspraktischer und motorischer Kompetenzen. Außerdem soll die visuelle Wahrnehmung und ausdauernde Konzentration geübt, die Sprache gefördert und mathematische Fähigkeit vermittelt werden.

von Philipp Lauer

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