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Erzieherinnen erhalten künftig mehr Zeit, sich um die Kinder zu kümmern

Kindergärten Erzieherinnen erhalten künftig mehr Zeit, sich um die Kinder zu kümmern

Die Gemeinde Cölbe weitet für die kommunalen Kindergärten die zur Verfügung stehenden Arbeitsstunden aus. Erzieherinnen in Cölber Kindergärten können sich nun besser auf ihre Arbeit vorbereiten und erhalten dazu noch Zeit, mehr Kontakte zu den Eltern zu knüpfen.

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Bei Lerntherapeutin Irmgard Marlene Block erhalten Kinder unter anderem Hör- und Sprachtraining. Sie kümmert sich zudem um die frühkindliche Förderung vor Schulbeginn.

Quelle: Götz Schaub

Cölbe. „Wir wissen was wir wollen und nehmen dafür auch Finanzmittel in die Hand, um in den Kindergärten ein hohes Maß an Qualität zu gewährleisten“, sagt Cölbes Bürgermeister Volker Carle. Die interne Umstrukturierung soll Kindern wie auch Erzieherinnen zugute kommen. Denn wenn mehr Personalstunden für die Arbeit für und mit den Kindern zur Verfügung gestellt werden, entlastet das auch die einzelne Erzieherin. Dieses mehr an Zeit kommt auch den Kindern und deren Eltern zugute. So gibt es für jedes Kind einen Beobachtungsbogen. In Absprache mit den Eltern finden zweimal im Jahr direkte Gespräche über den Entwicklungsstand des Kindes statt.

Eine Lerntherapeutin nimmt sich zusätzlich der Kinder an, die in irgendeiner Weise verhaltensauffällig sind. Was zunächst ein wenig dramatisch klingt, relativiert Lerntherapeutin Irmgard Marlene Block: „Kein Kind ist wie das andere, kein Kind lernt wie das andere. Mein Therapieansatz konzentriert sich auf die Stärken des Kindes und integriert verschiedene Elemente, die auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Kindes abgestimmt sind.“ Kinder mit Migrationshintergrund durchlaufen zwei Sprachkurse, um keinen sprachlichen Nachteil gegenüber deutschen Kindern zu haben.

von Götz Schaub

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