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Endlich Ferien vom sieben Jahre langen Alptraum

Familie Kpakou Endlich Ferien vom sieben Jahre langen Alptraum

Rejoice und Jotis-Kekeli Kpakou sind zu Besuch in Marburg. Nach sieben Jahren und sieben Monaten durfte Christopher Kpakou seine Frau und seinen mittlerweile 14-jährigen Sohn in seine Arme schließen.

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Rejoice und ihr Sohn Jotis-Kekeli freuen sich, dass ihr Deutschland-Besuch Wirklichkeit wurde. Die vergangenen Wochen verbrachten sie mit Christopher Kpakou in Marburg. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Cölbe. Das Glück ist nur von begrenzter Dauer. Aber jeder Augenblick wird genossen. Rejoice Kpakou wurde es erlaubt, mehr als sieben Jahre nach der Abschiebung ihrer Familie, ihren Ehemann zu besuchen, der damals bis zum heutigen Tag aufgrund seines Gesundheitszustandes allein in Deutschland zurück blieb. Rejoice kam nicht alleine aus ihrer derzeitigen Heimat Ghana, sondern mit Sohn Jotis-Kekeli. Und sie traf ihre Tochter Celestine wieder, die seit 2013 wieder in Deutschland lebt. Am Freitag organisierte der Unterstützerkreis der 2006 abgeschobenen Familie ein Treffen mit alten Freunden, Unterstützern und Menschen, die sich für diese Familienzusammenführung auf Zeit eingesetzt haben.

Für die Unterstützer der Familie, die aus dem gesamten Landkreis kommen, war es Freude pur, Rejoice und Christopher Kpakou endlich wieder vereint zu sehen. Dass diese Begegnung möglich wurde, ist dem Einsatz vieler Menschen zu verdanken und ein großer Sieg der Menschlichkeit.

von Götz Schaub

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