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Einweihung und Abschied zugleich

Renovierung der Kirche Goßfelden Einweihung und Abschied zugleich

Mit einem Gottesdienst am Sonntagnachmittag feierte die Gemeinde Goßfelden die abgeschlossene Renovierung der Kirche mit einem Erntedank-Gottesdienst.

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Der Kirchenchor und Posaunenchor Lahnfels begleiteten den Festgottesdienst.

Quelle: Elvira Rübeling

Goßfelden. Nach fünfmonatiger Bauphase konnte die Kirche am Erntedank-Sonntag wieder in Dienst genommen werden. „Durch die Farbgebung ist ein heller, schlichter und klarer Raum entstanden“, so Pfarrerin Bärbel Hammann in ihrem letzten Gottesdienst in Goßfelden. Sie folgt nach 13 Jahren, in denen sie eine halbe Pfarrstelle begleitete, ihrem Mann, Dekan Wilhelm Hammann, nach Schlüchtern. Am 1. November tritt Pfarrerin Sandra Niemann die Nachfolge in Goßfelden an.

Die Planungen für die Innensanierung der Kirche, die von Architekt Adam Willi Finger und Restauratorin Ulrike Höhfeld bis zur Fertigstellung begleitet wurden, hatten bereits im Dezember 2014 begonnen. Dank dem großen Engagement des Ehepaares Hammann, dem Kirchenvorstand und vielen freiwilligen Helfern konnte im April 2016 nach der Bewilligung der Baukosten von 160 000 Euro mit den Arbeiten begonnen werden. Der Umbau wurde unter anderem durch Spenden, einem Zuschuss der Gemeinde Lahntal und Eigenleistung der Gemeindemitglieder möglich.

Orgelmusik, Posaunen und Chorgesang

Der komplette Neuanstrich des Innenraums und Mobiliars ist angelehnt an die Farben der Fenster, die professionell gereinigt und saniert wurden. Auch die Orgel  wurde ausgebaut und neu gestimmt, die gesamte Elektrik erneuert und die Sandsteinstufen in der Kirche restauriert. Die neu gestimmte Orgel, gespielt von Heinrich Pitz, erklang am Sonntag zum ersten Mal. Außerdem begleiteten der Posaunenchor und der Kirchenchor Lahnfels unter der Leitung von Regina Spehrer den Festgottesdienst.

In seiner Predigt und Danksagung widmete sich Propst Helmut Wöllenstein ebenfalls der erfolgreichen Sanierung und sagte: „Die Kirche gibt dem Dorf das Gesicht, das den Zusammenhalt der Menschen in der Gemeinde und den Geist vergangener Jahrhunderte widerspiegelt.“ Am Ende des Gottesdienstes verabschiedete der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Ewald Halbrucker, Pfarrerin Bärbel Hammann.

von Elvira Rübeling

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