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Eine helle und einladende Kirche

Renovierung abgeschlossen Eine helle und einladende Kirche

Der Zeitplan wurde eingehalten: Vom Tag nach dem Konfirmationsgottesdienst im April bis Ende September dauerten die umfangreichen Renovierungsarbeiten.

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Helle und warme Farben prägen den Innenraum der Goßfeldener Kirche.

Quelle: Götz Schaub

Goßfelden. Nach weniger als fünf Monaten steht die evangelische Kirche in Goßfelden wieder für Gottesdienste zur Verfügung. Den Anfang macht am Sonntag, 2. Oktober, ab 14 Uhr wie schon im Frühjahr vorgesehen der Erntedank-Gottesdienst im Beisein von Propst Helmut Wöllenstein. Es wirken zudem Mitglieder des Kirchenvorstandes mit, der Kirchenchor unter der Leitung von Bezirkskantorin Christiane Kessler sowie der Posaunenchor der Kirchengemeinde.

Zugleich wird Pfarrerin Bärbel Hammann letztmals als Liturgin der Kirche Goßfelden in den Gottesdienst eingebunden. Sie folgt bald ihrem Mann Wilhelm Hammann nach, der im Juli dieses Jahres zum Dekan des Kirchenkreises Schlüchtern berufen wurde.

160.000 Euro für die Sanierung der Kirche

Sie hinterlässt jedenfalls eine lebendige Kirchengemeinde und im wahrsten Sinne des Wortes eine aufgeräumte, frisch restaurierte Kirche. Für rund 160.000 Euro wurden die Decke, die Wände, sämtliches Mobiliar, darunter die Kirchenbänke und 70 Stühle, restauriert und frisch gestrichen. Selbst die Orgelverzierungen, die so genannten Schleierbretter, wurden jetzt mit Blattgold herausgeputzt. Auch die Buntglasfenster wurden gesäubert und saniert.

Bei den Wänden und der Decke wurde keinesfalls einfach nur neu drübergestrichen. Die letzten Putze und Farben wurden komplett entfernt und neu aufgetragen. In diesem Zuge wurden auch elektrische Leitungen in die Wände gelegt, informiert Ewald Halbrucker, Vorsitzender des Kirchenvorstandes. 55.000 Euro steuerte die Kirchengemeinde über Spenden und Zuwendungen bei. Unter anderem kamen 10.000 Euro von der politischen Gemeinde Lahntal. Weiteres Geld wurde über Aktionen wie das erfolgreiche Benefizkonzert mit dem Chor N-Joy aus Niederwalgern oder mit dem Treppenlauf in Kooperation mit der Burschenschaft und dem TV Goßfelden gesammelt. Auch die Kollekte vom Grenzgang-Gottesdienst floss in die Innensanierung der Kirche.

Gut aufgehoben fühlten sich Halbrucker wie auch Pfarrerin Hammann bei Diplom-Ingenieur Adam Willi Finger aus Frankenberg, der als Architekt die Federführung inne hatte. Zudem zeigen sich die beiden dankbar, dass sich viele Mitglieder der Kirchengemeinde aktiv bei anfallenden Arbeiten eingebracht haben und so dazu beigetragen haben, Kosten einzusparen.  Nun erwarten sie am Sonntag viele Gottesdienst-Besucher.

 
Ewald Halbrucker und Bärbel Hammann begutachten die Blattgold verzierte Orgel. Foto: Götz Schaub

von Götz Schaub

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