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Eine Tradition, die richtig Spaß macht

Grenzgang Goßfelden Eine Tradition, die richtig Spaß macht

Mit einer Gedenkveran­staltung am Ehrenmal sowie einem bunten Heimatabend im Festzelt startete am Donnerstag das Grenzgangfest bestens. Am Freitag ab 8 Uhr steht der erste von zwei Grenzgängen an.

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Ganz traditionell mit Böllerschüssen wurde am Donnerstagabend das Grenzgangsfest in Goßfelden eröffnet.

Quelle: Thorsten Richter

Goßfelden. Die Messlatte liegt hoch. Das Vorgängerfest 2009 ist schließlich als „Fest der puren Freude“ in die Goßfeldener Grenzganggeschichte eingegan­gen. Nun, der Auftakt am Donnerstag hat gezeigt, dass die Goßfeldener auch nach sieben­jähriger Pause nicht verlernt haben, wie ein Fest würdig und feierlich gestartet wird: Unter Mitwirkung des Posaunenchors Lahnfels und des Kirchenchors sowie mit wohl gesetzten Worten des Vorsitzenden des Grenzgangvereins, Rolf Bickhard, und der Pfarrerin Bärbel Hammann am Ehrenmal im Gedenken an die seit 2009 Verstorbenen sowie an jene Mitbürger, die in den Kriegen ihr Leben verloren.

Am Donnerstagabend wurde der Grenzgang in Goßfelden mit Böllerschüssen eröffnet. Anschließend standen eine Gedenkfeier am Ehrenmal und ein Heimatabend auf dem festplatz auf dem Programm.

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Dabei zeigten sie auch auf, um was es beim Grenzgang geht. Um die Bewahrung der Tradition und Identität sowie Heimatverbundenheit, aber auch um die Offenheit, neue Menschen willkommen zu heißen, egal ob Neubürger oder Flüchtlinge.

Im Festzelt auf dem neuen Festplatz in der Sandhute setzte sich dieses Motto fort. Kinder der Otto-Ubbelohde-Schule begrüßten die Gäste mit coolen Musikvorführungen und streckten anschließend ihren Wunsch auf großen Schildern in die Höhe. „Wir wünschen uns Musik als Brücke für alle Menschen.“

Verheißungsvoller Auftakt

Auch Landrätin Kirsten Fründt und Lahntals Bürgermeister Manfred Apell nahmen Bezug auf die Tradition und freuten sich über das Engagement der Bürger und Vereine, so ein Fest zu stemmen. Bickhard konnte sich bei der Festvorbereitung auf 150 Helfer in den Ausschüssen verlassen. Richtig gut an kamen gleich die drei neuen Grenzläufer Christopher Arnold, Felix Luczak und Dennis Steinborn, die das Platzen mit der Peitsche perfekt beherrschen.

Einen juckte es dabei in den Fingern: „Ich gebe zu, es fehlt mir schon. Ich habe es gelebt und geliebt“, sagt Jörg Schmidt auf Nachfrage der OP. Schmidt war 2009 letztmals Grenzläufer. Er wünscht den Neuen natürlich allzeit gutes Gelingen. Der Auftakt war jedenfalls sehr verheißungsvoll und machte allen Appetit auf ein tolles Grenzgangfest.

von Götz Schaub

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