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Ein paar Premieren und ganz viel Spaß

Adventskonzert Ein paar Premieren und ganz viel Spaß

Wer beim Adventskonzert in Oberrosphe traditionelle Weihnachtslieder erwartet hatte, wurde am Samstagabend auf ganz andere Art, aber doch sehr angenehm überrascht.

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Die Gitarrengruppe spielte unter der Leitung von Pfarrerin Wilma Ruppert-Golim. Foto: Elvira Rübeling

Quelle: Elvira Rübeling

Oberrosphe. Die weihnachtliche Dekoration im Bürgerhaus sorgte am Vorabend des zweiten Advent zwar für eine angenehme und weihnachtliche Stimmung, jedoch wich das Repertoire der Chöre und Singgemeinschaften aus Oberrosphe und Umgebung vom Üblichen ab.

Die Posaunen der Bläser hatten, nach der Ansprache von Ortsvorsteher Nils Jansen in seiner Funktion als Förderkreismitglied der Kirche Oberrosphe mit „I will follow you“ das Benefiz-Konzert eröffnet. Zweieinhalb Stunden später beendete­ wiederum der Posaunenchor Oberrosphe mit drei Stücken aus dem Musical „Jesus Christ Superstar“ das gelungene Konzert.

Währenddessen genossen ausnahmslos alle Akteure, Sängerinnen und Sänger die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums im vollbesetzten Bürgerhaus. Es waren sogar mehr Besucher als erwartet gekommen. Sie wurden beispielsweise­ auch Zeuge bei der Premiere­ des ­Kirchenchores Mellnau, der zum ersten Mal mit neuem Chorleiter, Uwe Gericke, auftrat.

"Aua, aua, aua"

Schon die Darbietung des Kirchenchores „Der Weihnachtsstern“ hatte überrascht und auch bei dem Lied „Josef lieber Josef mein“, dessen beide vorhergehenden Strophen in lateinischer und englischer Sprache vorgetragen wurden, erntete der Chor großen Applaus. Zuvor hatte der Gitarrenkreis mit Musikerinnen aus den umliegenden Dörfern, und der zudem aus einem Teil der Gruppe „Burgwaldsaiten“ besteht, locker, beschwingt und fröhlich mit „Macht die Türen auf“ und „Unser Haus“ die Gunst des Publikums gewonnen.

Auch der Singkreis Oberrosphe hatte die Herzen der Zuhörer, mit „Machet die Tore weit“, erobert. Nach ihrem Stück „Maria durch den Dornwald ging“ wurde die Stimmung jedoch wieder ernster. Der Vortrag der Chorgemeinschaft Oberrosphe/Mellnau 2012, unter der Leitung von Kurt Latzko, „Die Rose“ und „Hymne an die Nacht“ regten zum aufmerksamen Zuhören und Nachdenken an. Nach einer halbstündigen Pause setzten sie mit „Ehre sei Gott“ und „Das Trommellied“ ihren professionellen Auftritt fort.

Danach folgte der Singkreis unter der Leitung von Sabine­ Jansen zusammen mit dem Kirchchor Mellnau mit dem traditionellen Weihnachtslied „Tochter Zion“.

An diesem Abend war aber noch eine weitere Premiere zu hören und zu sehen. Nach eigenen Aussagen, lieferte die älteste Boygroup- oder der kleinste, neu gegründete A-cappella-Chor im Landkreis „Stimmzoo“, mit dem Lied „Aua, aua, aua“ eine Drei-Minuten-Instandtherapie. Danach begeisterten sie mit „Factory“, „Wenn ich nicht so quer wär‘“, und „Schrödingers Katze“­ das Publikum. Es antwortete mit frenetischem Beifall, insbesondere nach dem weiteren Stück „Summertime Blues“, bei dem ausrangierte­ Plastiktüten als Instrumente dienten. So erlebte Oberrosphe einen durch und durch gelungenen Konzertabend.

von Elvira Rübeling

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