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Ein musikalischer Weihnachtsstrauß

Konzert in Sarnau Ein musikalischer Weihnachtsstrauß

Einen Tag vor Weihnachten kamen viele Besucher zum traditionellen Konzert und stimmten sich in der festlich geschmückten Kirche von Sarnau auf die Feiertage ein.

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Beim Weihnachtskonzert des Posaunen­chores Lahnfels mit Dirigentin Silvia Becker konnten die Besucher bei einigen bekannten Melodien mitsingen.

Quelle: Elvira Rübeling

Sarnau. Mit dem festlichen Spielstück aus dem 16. Jahrhundert „Psallite – Singt und Klingt“ eröffnete der Posaunenchor Lahnfels das traditionelle Weihnachtskonzert am Tag vor Weihnachten. Der musikalische Aufruf stand auch während des gesamten Programms ständig Pate in der Kirche von Sarnau. Dazu tauchten viele kleine Teelichter auf den Rückenlehnen der Bänke sowie der hell erleuchtete Weihnachtsbaum, unter dem die festlich gekleideten Mitglieder des Posaunenchors Platz genommen hatten, die Kirche in eine wundervolle, besinnliche Stimmung.

Die Zuhörer waren sofort bereit, sich darauf einzulassen, und sangen zu Beginn bei „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ unter der Begleitung des Posaunenchors mit. Den Text des alten Sterndreher-Liedes aus der Schweiz, dessen Melodie aus dem 19. Jahrhundert stammt, fanden die Besucher im dazu vorbereiteten Programm ebenso wie „In dulci jubilo – nun singet und seid froh“.

Bekannte Melodien zum Mitsingen

Wieder mit dabei waren auch Martin Kaiser an der Orgel und Mario Sause an der Oboe, die beispielsweise mit dem ersten Satz aus dem Konzert d’amore A-Dur von Johann Sebastian Bach und dem ersten Satz aus der Sonate für Oboe und Orgel in B-Dur von Georg Philipp Telemann die festliche Stimmung weitertrugen.

Mit dem „Weihnachtsmelodienstrauß“, ein Arrangement aus uns allen bekannten Weihnachtsliedern, die „Weihnachtshymne – Gott sei Dank durch die Welt“ und „Süßer die Glocken nie klingen“, einem Thüringischen Volkslied aus dem beginnenden 19. Jahrhundert, setzte der Posaunenchor mit Dirigentin Silvia Becker das Konzert bis zur Ansprache von Pfarrerin Sandra Niemann fort.

Anschließend ergriff auch der Vorsitzende des Posaunenchors Heinrich Pitz das Wort. Er dankte allen Mitwirkenden und auch Moderator Roland Tober sowie den Zuhörern für ihr großes Interesse. In diesem Zusammenhang machte er auch gleich auf das nächste Konzert mit dem Titel „Festliche Bachtrompeten“ am 22. Januar in der Kirche Goßfelden mit Philip Schütz, Florian Balzer und Jens Amend an der Orgel aufmerksam. Mit der bekannten Volksweise aus dem Brixental in Tirol „Es wird scho glei dumpa“ nach einer Bearbeitung von Alfred Pförtsch und dem wiederum gemeinsamen gesungenen Lied „Oh du fröhliche“ ging es unter anderem musikalisch weiter.

Aber auch danach waren die Besucher noch nicht bereit, den Posaunenchor zu entlassen. Als eine der Zugaben ließ das Orchester die Posaunen locker, fröhlich und beschwingt mit „Jingle bells“ erklingen.

von Elvira Rübeling

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