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Ein herbstlicher Heimatmarkt mit Flair

Herbstmarkt Münchhausen Ein herbstlicher Heimatmarkt mit Flair

Alle zwei Jahre darf man sich auf den Herbstmarkt in Münchhausen freuen. Am Sonntag war es so weit. Rund 40 Markt-stände wurden geboten.

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Die Landfrauen Brigitte Funk (von links), Petra Freiling, Petra Inerle und Antja Junk versorgten die Besucher mit deftigen Leckereien.

Quelle: Sarah Stolle

Münchhausen. Nudeln mit Pesto, Rucola und Parmesan, Kürbissuppe, Langosch oder eine ganz klassische Bratwurst - wer es deftig mochte, kam auf kulinarischer Seite voll und ganz auf seine Kosten. Aber auch die „Süßen“ unter den Besuchern durften sich auf dem 26. Herbstmarkt in Münchhausen über ein reichhaltiges Buffet aus Torten, Kuchen und Waffeln freuen.

Mit seinen rund 40 Marktständen hatte der Markt noch so einiges mehr zu bieten. Eine Mischung aus Kunst und Handwerk bot für die Besucher Dekoratives für Haus und Garten, aber auch Nützliches, wie Taschen, Hüte oder Schals. Die Feinschmecker konnten zudem selbstgemachte Marmeladen, Säfte oder Liköre erwerben.

Landfrauen bieten selbstgemachte Leckereien

„Der Herbstmarkt findet seit 1989 in einem Turnus von zwei Jahren statt. Die Landfrauen selbst verwalten den Markenverkauf, die Essensausgabe und den Stand mit selbstgemachten Leckereien“, berichtet Vera Payer aus dem Vorstands-Team des Vereins.

„Die 80 Vereinsmitglieder und deren Angehörige packen immer tatkräftig mit an, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten - eben jeder im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten. Ein großer Dank gilt vor allem den Anwohnern, die uns den Strom und das Wasser zur Verfügung stellen, und der Feuerwehr, die die entsprechenden Leitungen gelegt hat“, bedankte sich Payer weiter.

Über eine Hüpfburg und Kinderspiele durften sich die Kleinen freuen. Für musikalische Beiträge sorgte das Blechbläser-Sextett, der Monte-Christo-Chor und der Gesangverein Münchhausen. „Ich komme sehr gerne auf den Herbstmarkt nach Münchhausen. Es ist für jeden etwas dabei“, berichtet Irene Roth aus Mellnau. „Das breite Angebot ist wirklich toll. Noch dazu herrscht auf dem Markt so mitten im Dorf und um die Kirche herum eine ganz tolle Atmosphäre.“ Doch nicht nur die Besucher kommen gerne nach Münchhausen. Neben „alten Hasen“ unter den Ausstellern sieht man auf jedem Markt auch neue Gesichter hinter den Verkaufsständen.

Teil des Gewinns wird gespendet

Die Zwillinge Ingrid Cerny aus Staufenberg und Ingeborg Bünseler aus Berlin waren zum ersten Mal mit ihren selbstgemachten „IngeGrid‘s Taschen“ vor Ort. „Meine Schwiegertochter wohnt in Münchhausen und hat bereits einige Taschenpartys hier veranstaltet“, berichtet Ingrid Cerny. „Da die Taschen sehr gut angenommen werden, entstand die Idee, in diesem Jahr auf dem Herbstmarkt zu verkaufen, was uns sehr viel Freude bereitet.“ Das Interesse vor Ort war groß. Rund 200 Taschen aller Art haben die Schwestern in drei Jahren bereits gefertigt - und Langeweile ist aufgrund der hohen Nachfrage nicht in Sicht. „Uns ist vor allem der persönliche Kontakt zu den Kunden sehr wichtig. Deshalb kommt der Verkauf über das Internet für uns eher weniger in Frage“, sagt Ingeborg Bünseler.

Den Erlös des Marktes wollen die Landfrauen zu einem Teil an das Kinderheim Schwieder spenden, das sich für die Integration unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge einsetzt.

von Sarah Stolle

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