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Ein gemeinsames Lied zum Finale

Grenzegang Ein gemeinsames Lied zum Finale

Es krachte, Flammen loderten, es wurde gekämpft, geschrien, verraten, missbraucht und gestorben, doch am Ende stand ein Happy End für das „Vogelbärbchen“ - und für die Schaupieler.

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Begeistert und aus voller Brust sangen alle am Ende das von Eckhard „Ecki“ Scherer geschriebene und komponierte Grenzeganglied.

Quelle: Manfred Schubert

Wetter. Nach der gelungenen Inszenierung, die viele Zuschauer als beeindruckend bezeichneten und zu der einige Regisseurin Brunhilde „Bruno“ Heß gleich anschließend gratulierten, gab es diesmal ein Novum. Dank des von Eckhard „Ecki“ Scherer geschriebenen und komponierten Grenzegangliedes konnten am Ende der Aufführung alle Mitwirkenden auf der Bühne und die etwa 800 begeisterten Zuschauer gemeinsam in den Ausruf „wetteranus est“ einstimmen, der Ausdruck der Hoffnung auf künftige bessere Verhältnisse und mehr Humanität ist.

Es krachte, Flammen loderten, es wurde gekämpft, geschrien, verraten, missbraucht und gestorben, doch am Ende stand ein Happy End für das „Vogelbärbchen“ - und für die Schaupieler.

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Das Lied bildete einen wunderbaren Abschluss nach fast zwei Stunden, in denen die Schauspieler mit viel Spielfreude und ausdrucksstarker Verkörperung der Hauptrollen einen eher düsteren Abschnitt der Geschichte der Stadt Wetter samt dem neuen Vorspiel über die Hexenverfolgung hatten aufleben lassen.

Wie dem informativen Programmheft zu entnehmen ist, hatte es vor 35 Jahren auch schon mal ein mittleres Debakel gegeben, als ein Schauspieler seinen Einsatz verweigerte, weil er meinte, sein Stichwort sei nicht gefallen.

Dieses Mal waren es die Pferde, die teils unter Lampenfieber litten. Der Schimmel des Herolds tänzelte die ganze Zeit, während dieser seine Botschaft verkündete, mal seitwärts, mal vor- und zurück, so dass einmal schon einige Zuschauer in der erste Reihe aufsprangen, weil sie fürchteten, der Vierbeiner könnte sich auf ihren Schoß setzen. Und die Zugpferde des Karrens, mit dem die Bürgermeistertochter entführt wurde, legten einen so rasanten Start hin, dass die Hufe des einen über den Asphalt rutschten und es fast gestürzt wäre und die Deichsel beschädigt wurde. Doch das blieben die einzigen Nebengeräusche eines gelungenen Abends.

von Manfred Schubert

Programm am Freitag beim Grenzegang:

5 Uhr: Weckruf

6 Uhr: Aufstellung des Zuges auf dem Marktplatz. Route entlang der Grenze zum Mönchtor und in die Krümme, Frühstück am Hain vor dem Wollenberg

9.30 Uhr: Kindervergnügen auf dem Frühstücksplatz

12.30 Uhr: Weitermarsch Richtung Niederwetter und zurück in die Stadt

19.30 Uhr: Abmarsch zum Festplatz, Musik: „Frontal“

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