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Ein Treffpunkt mit besonderem Flair

Schönstadt Ein Treffpunkt mit besonderem Flair

Hunderte Besucher zog es, noch eine Woche vor Beginn der Adventszeit, am Sonntag zum Fleckenbühler Weihnachtsmarkt. Schon früh füllte sich der Hof in Schönstadt mit Gästen, die an den Ständen stöberten.

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Die vierjährige Emma Schultz hatte ihren Spaß beim Kerzenziehen, das von der Bettina-von-Arnim-Schule angeboten wurde. Rechts: Der Weihnachtsmarkt war den ganzen Tag über bestens besucht.Fotos: Mareike Bader

Quelle: Mareike Bader

Schönstadt. Bereits um 10 Uhr seien die ersten Besucher da gewesen, erzählte ein Händler. Dabei war der offizielle Beginn erst um 11 Uhr. „Die Leute sind zeitig hier“, bestätigte auch Ursula Schielke von der Spinnstube aus Battenberg-Laisa.

Mit drei weiteren Frauen verkauft sie seit mehr als zehn Jahren selbstgebackene Plätzchen auf dem Weihnachtsmarkt. Eine Woche hatten die Frauen zusammen gebacken und auf Fleckenbühl etwa zehn verschiedene Sorten wie Kokosmakronen oder Spritzgebäck angeboten.

Der große Andrang führte allerdings auch zu Schwierigkeiten bei der Parkplatzsuche. Die fleißigen Helfer der Fleckenbühler hatten alle Hände voll zu tun, obwohl die Straße zum Hof für den Weihnachtsmarkt zur Einbahnstraße erklärt und der Verkehr damit über Schönstadt geleitet wurde.

„Das Parkplatzproblem ist dieses Jahr schlecht gelöst“, ärgerte sich Rudolf Schubert aus Schwabendorf. Auch eine andere Besucherin ärgerte sich über die Probleme und berichtete, dass sie durch Matsch laufen musste, um zum Hof zu gelangen.

Die Laune ließ sich davon jedoch keiner vermiesen. „Hier findet man immer was“, lachte Schuberts Frau Angelika und freute sich zusammen mit ihrem Mann über das gute Angebot. Barbara Fiebiger, stellvertretende Ortsvorsteherin von Schönstadt lobte die tolle Atmosphäre des Weihnachtsmarktes auf Hof Fleckenbühl.

Gedränge gab es aber nur selten. Die vielen Besucher verteilten sich auf dem großen Hof sehr gut. Es wurde durch die vielen Stände auf dem Hof, der Scheune und in einem der Gebäude gebummelt.

Aber auch die Käserei oder die Töpferwerkstatt waren geöffnet und beim Schönstädter Kinderbasar und dem Trödelmarkt konnte nach nicht-weihnachtlichen Fundstücken gestöbert werden.

Großen Anklang fand auch das Kerzenziehen der Bettina-von-Arnim-Schule, bei dem auch die beiden Schwestern Leonie (6) und Emma Schultz (4) mitmachten. Der Weihnachtsmarkt sei besonders schön für Kinder, fand eine Mutter, die mit ihren beiden Kindern unterwegs war.

Ersten Adventsschmuck fand Uta Keuper: „Hier gibt es keinen Kitsch, sondern schöne handgemachte Sachen“, so die Oberrospherin. Damit meinte sie die vielen Stände, an denen es keine massenproduzierte Ware gab, sondern Handgefertigtes.

„Ich bin bestrebt, die Sachen selbst zu entwerfen“, betonte Werner Dietrich, der mit seinen Figuren aus Massivholz und Laubsägearbeiten seit Jahren beim Fleckenbühler Weihnachtsmarkt dabei ist. Er kam per Zufall dazu und sei sehr gut aufgenommen worden. Und er freue sich jedes Jahr auf seine Stammkunden, erzählte der Winterberger Aussteller.

von Mareike Bader

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