Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Ein Start mit unzähligen Spatenstichen

Neue Kindertagesstätte Ein Start mit unzähligen Spatenstichen

Wetters Bürgermeister Kai-Uwe Spanka möchte mit dem Spatenstich für die neue Kindertagesstätte den Blick nach vorne in Richtung Zukunft richten und die lange Debatte um das Für und Wider schließen.

Voriger Artikel
Bürgelner zeigen viel Engagement
Nächster Artikel
Geteiltes Dorf wird wieder eins

Nach dem Begrüßungslied der Kindergartenkinder halfen diese als kleine Bauarbeiter mit beim Spatenstich.

Quelle: Götz Schaub

Unterrosphe. Okay, der Donnerstag war kein sonniger Tag, eher wolkenverhangen und nass. Aber im entscheidenden Moment gab es am späten Nachmittag eine Regenpause - und zwar für unzählige kleine Bauarbeiter, ausgerüstet mit Helm und Schippe, die dabei halfen, den ersten Spatenstich für die Kindertagesstätte in Unterrosphe zu vollziehen. Zuvor zeigte sich das Wetter sogar so stabil, dass das von den Kindergartenkindern aus Unterrosphe, Mellnau und Oberrosphe eingeübte Begrüßungslied mit Gitarrenbegleitung gesungen werden konnte.

Bürgermeister Kai-Uwe Spanka freute sich über die große Resonanz aus der Elternschaft und die vielen erwartungsfrohen Gesichter der Kinder, denen er schon mal versicherte, dass das Gebäude zum neuen Kindergartenjahr nach den Sommerferien 2016 in Betrieb genommen werden soll. „Zu spät für mich“, vernahm er eine Stimme aus der Kinderschar. Aber es muss ja auch Nachschub für die Grundschule geben. Spanka machte deutlich, dass für ihn mit dem Spatenstich die Debatte um den Standort beendet ist. „Wir sollten jetzt alle gemeinsam nach vorne schauen und uns auf die neuen Möglichkeiten, die uns die Zusammenlegung der Kitas bieten, freuen.“ Damit meinte er vor allem ein besseres zeitliches Angebot, was kleine Einrichtungen mit wenig Personal nicht leisten können. „Hier werden wir in der Lage sein, eine Betreuung bis in die Abendstunden zu gewährleisten, was ganz im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist. Ich persönlich glaube, dass das der richtige Weg für die Zukunft ist.“ Als Kämmerer geht Spanka zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon aus, dass die Bausumme von 1,2 Millionen Euro in etwa eingehalten werden kann. Besonders freute er sich darüber, dass selbst das europaweite Ausschreiben bei der Vergabe der Aufträge viele Firmen aus Wetter und Umgebung zum Zuge kommen ließ. Die Erdarbeiten und die Betonarbeiten werden beispielsweise vom Wetteraner Unternehmen Andreas Haselbauer ausgeführt. Die Arbeiten sollen jetzt rasch beginnen. Und hätten die Eltern am Donnerstag ihre Kinder mal ein bisschen mehr machen lassen, wäre wahrscheinlich die Baugrube jetzt schon fertig.

Na ja, vielleicht auch nicht. Die Kinder vergnügten sich eher auf einem schönen Erdsandhaufen und probierten dort ausgerüstet mit einem Plastikbauhelm ihre neuen Schaufeln aus. Die Ausrüstung hatte die Baufirma für die Kinder gespendet, die sicherlich auch mal den Baufortschritt kritisch unter die Lupe nehmen wollen. Nach getaner Arbeit auf dem Hügel wurden die Kinder mit Schoko-Küssen belohnt.

von Götz Schaub

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nordkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr