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Ein Segelflugsimulator ist das nächste Projekt

Kurhessischer Verein für Luftfahrt Ein Segelflugsimulator ist das nächste Projekt

Abheben gehört beim Kurhessischen Verein für Luftfahrt (KVfL), zum Vereinsalltag und das haben die Mitglieder auch in diesem Jahr wieder vor.

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Der neue Vorstand des Kurhessischen Vereins für Luftfahrt (von links): Guido Barth, Michael Paul, Thomas Trapp, Peter Hill, Cornelia Schornstein, Marianne Winkler, Werner Hoffarth, Hansjörg Schwarz, Hans-Jörg Titze und Heiko Schild.

Quelle: Sara Selzer

Marburg. Bei der alljährlichen Vollversammlung wurde unter anderem ein Segelflugsimulator als neues Projekt vorgestellt. Zunächst ging es aber um das vergangene Jahr. In seinem Jahresbericht verzeichnete der Vorsitzende Hansjörg Schwarz nur einen leichten Anstieg der Mitgliederzahlen.

Dies führte er auf den demografischen Faktor zurück, der sich auch in der Mitgliederstatistik bemerkbar mache: Der größte Teil der Mitglieder ist zwischen 41 und 60 Jahre alt. Erfreuter zeigte er sich über den jugendlichen Nachwuchs und die sehr aktive Jugendgruppe des Vereins. Auch das Geschlechterverhältnis im Verein sei unausgewogen, es gebe nicht genug weibliche Mitglieder.

Einige Krisen gab es im letzten Jahr aber auch zu bewältigen. Die Spritpreise seien explodiert und durch die angespannte wirtschaftliche Situation blieb vielen Mitgliedern weniger freie Zeit für ihr Hobby. Hier habe sich Werner Hoffarth besonders engagiert, indem er einige besondere Aktivitäten organisiert habe und dadurch viele Spenden für den Verein sammeln konnte.

In die Zukunft blickt der Verein optimistisch. „Wir sind trotz der Krise gut aufgestellt“, so Schwarz. Trotzdem gebe es viele Baustellen, mit denen der Verein sich momentan beschäftigen muss, insbesondere durch ständige Neuregelungen der EASA (European Aviation Safety Agency, die Europäische Agentur für Flugsicherheit). So müssen zum Beispiel einige Mitglieder erneut eine Englischprüfung ablegen.

Auch am verhältnismäßig kleinen Flugplatz in Cölbe-Schönstadt seien die Auswirkungen des 11. September nicht spurlos vorbeigegangen. Zwar wird ein zwei Meter hoher Zaun um den Platz mittlerweile nicht mehr für nötig gehalten, eine Alarmanlage muss aber installiert werden. Fraglich ist momentan auch, ob der Flugplatz weiterhin als eigenständige Flugschule agieren darf, oder sich an das Land Hessen anschließen muss wie es in anderen Bundesländern bereits üblich ist.

von Sara Selzer

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