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Dudelsackklänge und Schwertleite

Stiftsfest in Wetter Dudelsackklänge und Schwertleite

Nach dem gelungenen Auftakt des Stiftsfestes verliefen auch die Folge­tage zufriedenstellend. Bei der dritten Aufführung des Festspiels fielen einige Regentropfen – doch ließen sich die Zuschauer nicht verdrießen.

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Dudelsackspieler Quest erinnerte mit seiner „Great Scottish Highland Bagpipe“ musikalisch an die Herkunft von Almudis und Digmudis, den legendären Gründerinnen des Stifts in Wetter.

Quelle: Manfred Schubert

Wetter. Mit dem sehr gut besuchten historischen Fest auf dem Klosterberg folgte am Sonntag ein weiterer Höhepunkt des viertägigen Stiftsfest. Los ging es mit einem Gottesdienst unter dem Motto „Kirche mittelalterlich“, zu dem etwa 350 Besucher in die Stiftskirche kamen. Der Gottesdienst vermittelte eine besondere Stimmung durch das Singen von Liedern mit mittelalterlichen Melodien, im Wechsel auf Deutsch durch die Gemeinde und auf Lateinisch durch Sänger des Marburger Oktetts. Die Kantorei sang die Trouvère-Messe von Petr Eben, Bischof Dr. Martin Hein predigte über die Opfergaben für die Stiftshütte im Alten Testament.

Gemeinsamer Stand mit Waffeln und Kuchen des städtischen und des kirchlichen Kindergartens.

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Bürgermeister Kai-Uwe Spanka eröffnete das historische Fest, wobei er die gelungene Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kirchengemeinde bei der Gestaltung des Stiftsfestes hervorhob. Der VMGV „Orpheus“ sang Lieder über Wein, Bier und das Feiern, der ebenfalls von Ruslana Eidam dirigierte Gesangverein Amönau eine moderne Version von „Lieber Augustin“.

Eine Überraschung, auch für den jungen Simon Franz selbst, war dessen Schwertleite, die Erhebung vom Pagen zum Knappen durch die Ritter der Gisonen. Für seine Verdienste, unter anderem als Darsteller beim Festspiel, und weil der Drittklässler an der Premierenfeier nicht hatte teilnehmen dürfen, wurde ihm diese Ehre unter dem Applaus der Zuschauer zuteil. Mit Musik und Programm für alle Altersgruppen ging das Fest bis in den Abend weiter.

von Manfred Schubert

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