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Die Märchen, Sagen und Legenden des Christenbergs

Neues Buch Die Märchen, Sagen und Legenden des Christenbergs

Walter Holzapfel ist es ein Anliegen, die Geschichten rund um den Christenberg für die Nachwelt zu erhalten. Deshalb hat er sie nun mit viel Herzblut und Leidenschaft auf rund 130 Seiten zu Papier gebracht.

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Am Ort des Geschehens las Walter Holzapfel (von links) aus seinem neuen Buch. Auch Holger Durben, Karl-Heinrich Naumann und Carmen Dörr haben zum Gelingen beigetragen.

Quelle: Elvira Rübeling

Münchhausen. Schon als Kind war der Christenberg sein absoluter Lieblingsplatz. Heute ist der Vorsitzende des „Heimat- und Geschichtsverein Münchhausen“, Walter Holzapfel Rentner, doch seine Liebe zum Christenberg ist im Laufe seines Lebens immer größer geworden, obwohl er weit in der Welt herumgekommen ist.

In seiner dreißigjährigen Vorstands- und Vereinsarbeit hat er wie kaum ein anderer Wissen insbesondere über den Christenberg und seine Heimat zusammengetragen. Bei umfangreichen Recherchen stieß der heute in Niederasphe lebende gebürtige Münchhäuser aber auch immer wieder auf Sagen, Märchen, Legenden und Geschichten, die sich um den Christenberg ranken.

In seinen neuen Buch „Sagen, Märchen, Legenden und Geschichten aus unserer Heimat und dem Phantasieland“ werden sie teilweise erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. „Sie sind manchmal wahr, halb wahr oder rein erfunden,“ wie der Autor und Herausgeber des Buches, Walter Holzapfel während der Lesung in der „Waldgaststätte“ auf dem Christenberg, mitteilte.

Früher wurden an langen Winterabenden von den älteren auf dem Land lebenden Menschen viele interessante Geschichten erzählt und somit an die darauffolgenden Generationen weitergegeben. Es gab eine jahrhundertelange Erzähltradition, die seit den 1950er Jahren nach und nach durch die modernen Unterhaltungsmedien völlig verschwand. Vielleicht regt seine Publikation die Wiederaufnahme der alten Erzähltradition wieder an. Auch dieser Wunsch stand bei der Produktion seines Buches Pate, so Holzapfel.

Kostproben im kleinen Kreis

Im kleinen Kreis von Carmen Dörr, Karl-Heinrich Naumann und Holger Durben, die unter anderen zum Gelingen des Buches beigetragen haben, gab Holzapfel ein paar Kostproben aus seinem Buch. Schon der Einband, mit dem abgebildeten Spiegelteich in dem sich die Martinskirche auf dem Christenberg spiegelt und einer bezaubernden Fee aus dem Burgwald, lädt sofort zum Lesen der Geschichten, Märchen, Legenden und Sagen ein.

Der Leser erfährt, was es beispielsweise mit dem Toten im Spiegelteich, einem unterirdischen Gang in der Martinskirche, einer geheimnisvollen Quelle, der märchenhaften Fee am Silberborn, aber auch mit einem Wunderdoktor in Oberasphe, einem fliegenden Cadillac in Thalhausen, dem Raub der französischen Kriegskasse, einer Liebestragödie bei Münchhausen und einem weißen Hirsch in Rosenthal auf sich hat. Des Weiteren haben Karl-Heinrich Naumann und Ingeborg Hanske-Plewe vom Autoren- und Schriftstellerverein „Kulturherbst“ Beiträge eingebracht. Zum besseren Verständnis und für die Vorstellungskraft des Lesers tragen im Buch die gelungenen Fotografien von Tina Laser aus Biedenkopf bei.

  • Das Buch ist im Burgwald-Verlag, Schönstadt erschienen oder im Buchhandel unter ISBN: 978-3-936291-59-9 erhältlich.

von Elvira Rübeling

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