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Die 500-Kilo-Bombe ist entschärft

Blindgänger in Cölbe Die 500-Kilo-Bombe ist entschärft

Alle wichtigen Informationen rund um die Bombenentschärfung heute Vormittag in der Gemarkung Cölbe erfahren Sie hier in unserem Ticker.

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Nur ein Jogger bringt Zeitplan durcheinander

Die gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg zwischen der Gemeinde Cölbe und dem Lahntaler Ortsteil Göttingen wird am Dienstag von Experten entschärft.

Quelle: Thorsten Richter

15.05 Uhr: Die Bombe ist zum Zwischenlager abtransportiert worden. Später wird sie in Sachsen vernichtet.

14.12 Uhr:  Die Bombe ist nun geborgen und wird zum Abtransport vorbereitet.

13.37 Uhr: Die Bergung des entschärften Blindgängers wird wohl noch etwas dauern. Die dafür nötigen Vorbereitungen laufen derzeit noch.

13.04 Uhr: Gerade ist der Hubschrauber eingetroffen, der die entschärfte Bombe aus dem Hang heben soll.

12.09 Uhr: Die Bombe ist entschärft.

11.41 Uhr: Weil neben der Bombenentschärfung auch das normale Leben weitergeht, hat die Feuerwehr Lahntal an der Leitstelle extra Feuerwehrleute abgestellt, die im Falle eines anderen Einsatzes sofort von dort starten können. Schließlich kann auch die Wehr nicht durch Göttingen fahren und hofft so, zeitliche Nachteile durch die Umleitungen ausgleichen zu können.

11.11 Uhr: In Wehrda fließt der Verkehr normal. Die Ordnungspolizei steht entspannt neben der Ampel und muss bislang nicht eingreifen.

11 Uhr: Die Entschärfung geht weiter. Laut Polizei war ein Jogger in der Sicherheitszone unterwegs.

10.56 Uhr: Offensichtlich wird nun im abgesperrten Bereich nach einer Person gesucht.

10.47 Uhr: Nach Informationen der OP wird die Bombenentschärfung unterbrochen, weil eine Person die Absperrungen missachtet hat und in den Sicherheitsbereich gelangt ist.

10.28 Uhr: Der Sicherheitsbereich ist abgesucht. Die Entschärfung beginnt nach der Durchfahrt der letzten Regionalbahn gegen 10.40 Uhr. Auch die Bahnstrecke im Lahntal ist ab diesem Zeitpunkt in alle Richtungen gesperrt.

10.18 Uhr: Im Haus am Wollenberg in Sterzhausen werden zur Stunde rund 25 Flüchtlinge betreut, die in Göttingen wohnen und keine Alternative haben, irgendwo für die Zeit der Evakuierung unterzukommen. Die übrigen Göttinger Einwohner haben offensichtlich privat vorgesorgt.

10.04 Uhr: Heute darf nach Monate langer Sperrung die erneuerte Kreisstraße 84 zwischen Sterzhausen und Wetter als Ausweichstrecke befahren werden.

10 Uhr: Die 500 Kilogramm schwere Bombe soll übrigens über das Ausbauen der beiden Zünder entschärft werden. Damit dies gelingt, wollen die Experten einen Roboter einsetzen. Die Bombe liegt in einem Waldstück und ist nicht ganz so leicht zu erreichen. Im Vorfeld mussten bereits einige Bäume rund um den Fundort gefällt werden.

9.48 Uhr: Ratlosigkeit bei der Müllabfuhr. In Göttingen soll eigentlich zur Stunde die blaue Tonne geleert werden. Die Polizei kann natürlich aus Sicherheitsgründen keine Ausnahme gestatten.

9.31 Uhr: Die Cölber Feuerwehr hat ihre Vorarbeiten abgeschlossen und wartet nun auf weitere Instruktionen.

9.30 Uhr: Über dem Fundort der Bombe kreist ein Hubschrauber.

9.27 Uhr: In Goßfelden auf der B 62 staut sich der Verkehr. Nach Sterzhausen ins Haus am Wollenberg sind einige Flüchtlingsfamilien aus Göttingen gekommen, um dort bis zur Entschärfung der Bombe zu warten.

8.45 Uhr: Es ist nicht mehr möglich, durch Göttingen zu fahren. Mitarbeiter der Gemeinde Lahntal sowie rund 120 Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehren aus Lahntal und Cölbe, vom Bauhof der beiden Gemeinden und der Bereitschaft Wetter des Deutschen Roten Kreuzes sorgen für eine geordnete Evakuierung des Ortes Göttingen und Sarnau-Bahnhof. Derweil laufen am Fundort der 500-Kilo-Bombe die ersten Vorbereitungen zur Entschärfung an.

8.38 Uhr:  Die Marburger Polizei vermeldet: Bislang sei alles ruhig. "Größere Staus oder Verkehrschaos sind uns bisher nicht bekannt", erklärt Polizeisprecher Jürgen Schlick gegenüber der OP.

8.11 Uhr: Die Freiwillige Feuerwehr Cölbe baut die Wasserversorgung auf. Falls die Zünder an der Bombe nicht ausgebaut werden können, soll sie kontrolliert gesprengt werden. Dabei werden dann Wasserkissen auf dem Blindgänger deponiert, um die Explosion zu verringern.

8 Uhr: Der Lahntaler Ortsteil Göttingen wird gesperrt und evakuiert. Alle Einwohner müssen ihre Häuser verlassen, sofern sie nicht schon weg sind. Sowohl die Bundesstraßen 62 und 252 werden gesperrt, wie auch alle Wirtschaftswege in der Umgebung.

von Katharina Kaufmann-Hirsch, Götz Schaub, Tobias Hirsch und Thorsten Richter

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